Dienstag, 8. Dezember 2009

Wie wahr...

Weihnachtslied einer gestressten Hausfrau

Draußen fällt der Regen nieder,
es weihnachtet so langsam wieder!
Die Kerzen sind noch nicht entzündet,
die Hausfrau man im Keller findet,
wo sie hektisch und gezielt
in diversen Kisten wühlt.
Irgendwo müssen sie doch sein,
sie tat sie letztes Jahr hinein!
Auf der Suche nach den Sternen
muss sie manchen Gruscht entfernen
Als alles liegt an seinem Ort,
der Hausfrau Sinn steht fast auf Mord!
Endlich fällt es ihr doch ein:
Auf dem Dachboden wird das Weihnachtszeug sein!
So wird auch der perfekt sortiert,
obwohl's die Frau dort schrecklich friert!
Schließlich hat die Kiste sie entdeckt,
in der das Sternengoldzeug steckt.
Der Baumschmuck hat sich auch gefunden,
doch der Baumfuß bleibt verschwunden.
Die Lichterkette geht nicht mehr,
da müssen neue Lämpchen her!
Sie schickt zum Baumarkt hin den Mann,
wo er beides kaufen kann.
"Wie gut!" denkt sie, "es ist noch Zeit,
bis zum Fest ist dann alles bereit!"

Lange bleibt der Mann verschwunden,
kommt zurück erst nach vielen Stunden.
Viel Werkzeug hat er mitgebracht,
nun kann er werkeln, dass es kracht!
Baumfuß und Lichter er vergaß,
auf Männer ist doch kein Verlass!
Na, ja, die Frau muss ja eh noch in die Stadt,
wo es viele Geschäfte hat.
Geschenke braucht sie für viele Leute,
und die besorgt sie alle heute.
Die Läden sind alle überfüllt.
Die Weihnachtsfreude überquillt.
Die Glöckchen klingen - oh, wie nett -
mit den Kassen um die Wett'.
Gut gelaunt und mit Gefühl
stürzt die Frau sich ins Gewühl.
Für jeden sucht sie mit viel Liebe
ein Geschenk in dem Geschiebe.
Als zu Haus sie angekommen,
vom Gewühl noch ganz benommen,
sieht sie die Kinder, diese Lieben,
für's Krippenspiel der Kirche üben.
Gerührt bleibt sie ein bisschen steh'n,
um sich dieses anzuseh'n.
"Wie gut!" denkt sie, "es ist noch Zeit!
Bis zum Fest ist dann alles bereit!"
Dann eilt sie schnell an ihren Herd,
weil sie Plätzchen backen wird.
Während sie den Keksteig rührt,
das Baby fröhlich matscht und schmiert.
Denn, was jede Mutter weiß:
Es ist aufs Plätzchenbacken heiß!
Am Ende sieht, oh Schreck, oh Graus,
die Küche wie ein Schlachtfeld aus.
Die Plätzchen mag leider niemand essen,
denn sie hat Gewürz vergessen.
Und so schmeißt die Hausfrau still
die schönen Kekse in den Müll.

Nun fängt sie mit dem Hausputz an,
fegt und wienert, was sie kann!
Denn Weihnachten soll alles fein,
ordentlich und sauber sein.
Die Fenster werden auch geputzt,
denn sie sind doch sehr verschmutzt.
Damit die Sterne festlich leuchten
muss die Scheiben sie befeuchten.
Das Wasser friert sofort zu Eis
- so ein Scheiß!
Die Hände sind ihr fast erfroren,
zudem werden ihr kalt die Ohren!
Doch endlich hat sie es geschafft:
Das ganze Haus glänzt musterhaft.
Ermattet sinkt die Hausfrau nieder,
es zittern ihre müden Glieder.

Doch sie darf jetzt noch nicht ruh'n,
es gibt doch noch so viel zu tun!
Erstmal neue Plätzchen backen,
und dann schnell die Päckchen packen.
Das Weihnachtspapier reicht ihr nie,
so näht kleine Säckchen sie
aus umweltfreundlich reiner Jute -
so ist die Gute!
Beinahe vergisst sie die Kalender
für die drei süßen lieben Kinder!
Sie werden sicher Augen machen,
denn die ganzen schönen Sachen
stellt sie alle selber her,
vom Zwerglein bis zur Feuerwehr!
Zum Gärtner muss sie auch noch laufen
Tannenzweige einzukaufen.
Das ganze Haus wird ausgeschmückt.
Der Gatte wird schon ganz verrückt,
ihn ausgefallene Nadeln zwicken
und rücklings in den Kragen pieken.

Mittels Leiter bringt die Frau dann
die Lichterkette draußen an.
Ihr Mann bekäm das doch nicht so schön hin,
Männern fehlt dafür der Sinn!
Während sie noch denkt darüber nach,
gibt es plötzlich einen Krach!
Die Leiter rutscht, es plumpst die Frau
auf ihr Hinterteil genau!
Wütend rappelt sie sich auf,
fängt noch mal an mit viel Geschnauf!
Endlich ist die Kette dekoriert,
die Hausfrau wieder einmal friert!

Der Weihnachtsmarkt hat angefangen
und mit Gatten und den Rangen
sie abends gerne rüberbummelt.
Die halbe Stadt sich auch dort tummelt.
Die Kinder haben keine Freude:
Im Fernsehen läuft 'n Trickfilm heute!
Schnell treibt sie's zurück an den heimischen Herd,
wo bald darauf die Glotze röhrt.
Das Chaos wächst, die Zeit saust schneller.
Die Frau rennt wieder in den Keller.
Zu prüfen was sie für das Fest
vom Kaufmann sich noch bringen lässt.
Wein und Käse schreibt sie nieder,
Sekt brauchen sie auch schon wieder,
eine Gans und anderes auch
für einen gut gefüllten Bauch.
Da fällt es ihr zum Glück noch ein:
Kamillentee muss auch noch sein!

Zwischendurch übt sie noch viel
mit den Großen für das Krippenspiel.
Hirten sollen sie sein, die Zwei.
Da müssen noch Umhänge herbei!
Damit sie schöne Hirten sind,
näht sie einen für jedes Kind.
Am nächsten Morgen probiert sie dann
die Umhänge den Kindern an.
Beide sind gar hoch erfreut,
aber gleich das Baby schreit,
weil es keinen Umhang hat!
Die Mutter weiß sich keinen Rat,
und so näht sie auf der Stelle
noch so eine Hirtenpelle!

Die Gören haben unterdessen
alle Plätzchen aufgefressen.
So wirft die Frau den Herd noch mal an,
damit auch keiner verhungern kann.
Nachdem die Küche schon verschmiert,
wird auch noch Stollen fabriziert.
Im Esszimmer haben die Rangen
unterdessen zu basteln angefangen.
Jedes schenkt ihr einen Stern,
das Mutterherz lacht, so hat sie es gern.
Am Polsterstuhl der Kleber klebt,
Engelshaar um die Lampe schwebt.
Leise rieselt der künstliche Schnee,
auf dem Tischtuch steht ein Apfelsaftsee.
Zum Aufräumen ist natürlich keiner bereit,
das macht die Hausfrau, denn die hat ja Zeit!

Am Sonntag fährt sie mit dem Manne
in den Wald zu holen eine Tanne.
Es regnet und eiskalte Winde wehen,
eigentlich können sie kaum etwas sehen.
Wie immer fällt die Entscheidung nicht leicht.
Endlich findet der Mann, dass es reicht.
"Wir nehmen jetzt einfach diesen hier!
Ich will heim zu meinem Bier!"
Gesagt - getan, er wird im Auto verstaut,
die Hausfrau sich dabei den Mantel versaut.
Leise schimpfend kommen sie dann
samt Tannenbaum zu Hause an,
wo man ihn mit viel Verdruss
in den Keller schaffen muss.
Dabei er, wie sich's gehört,
schon mal einen Großteil der Nadeln verliert.
Noch mal putzt die Hausfrau das Heim,
es soll doch alles schön weihnachtlich sein!

Abends möchte sie eigentlich nur pennen,
wenn am Adventskranz die Lichter brennen.
Doch sollte sie mit den Kindern noch singen
und ihnen ein Gedicht beibringen.
Die Gören haben dazu nicht viel Lust,
das Gedichtelernen bringt ihnen nur Frust.
Glücklicherweise fängt sodann
der Adventskranz zu brennen an.
Schnell ist gelöscht das kleine Feuer,
der Schaden ist zum Glück nicht teuer.
Die Weihnachtsdecke hat nen schwarzen Fleck,
der geht leider nicht durch Waschen weg!
In Windeseile stickt die treue
Frau der Familie eine neue,
damit das liebe Baby dann
sie gleich wieder bekleckern kann.

Dann kommt der große Tag heran,
festlich gekleidet sind Kinder und Mann.
Die Hirtenumhänge frisch gebügelt,
das Temperament ist kaum gezügelt.
So brechen sie zur Kirche auf.
Die Hausfrau bleibt allein zurücke,
auf dass den Tannenbaum sie schmücke.
Mit Geschiebe und Geschleppe
kriegt den Baum sie hoch die Treppe.
Das Weihnachtsgeflügel im Ofen schon brät,
als die Hausfrau langsam in Panik gerät.
Den Baumfuß hat sie zwar gefunden,
aber nun ist der Schmuck verschwunden!
Hektisch sucht sie in allen Schränken,
kann schon beinahe nicht mehr denken.
Da fällt es ihr zum Glück wieder ein:
Das Zeug muss noch auf dem Dachboden sein!

Sie galloppiert hinauf die Treppen,
um die Kiste hinunterzuschleppen.
Engel, bunte Kugeln aus Glas,
Nüsse aus Gold, für jeden was!
Festlich wird der Baum geschmückt,
und dann in die richtige Ecke gerückt.
Bewundernd will sie auf's Sofa sinken,
und vielleicht noch ein Likörchen trinken.
Doch überall hat der Baum Nadeln verteilt,
die Hausfrau nach Besen und Kehrblech eilt,
denn Weihnachten muss alles fein
sauber und in Ordnung sein!

Da ertönt aus der Küche ein Knall!
Der Backofen, der war einmal!
Die Gans ist einfach explodiert!
Der Ofen raucht, die Wänd' sind verschmiert!
Hinter der Frau eine Kugel zerschellt!
Sie fährt herum: Der Christbaum fällt!
Und er landet ganz genau
auf unserer armen Weihnachtsfrau!
Lametta ihren Kittel schmückt,
die Frisur ist ganz zerdrückt.
Da sitzt sie nun inmitten der Trümmer,
verqualmt sind Küche und das Zimmer.
Langsam ist ihr alles egal,
doch da erwacht sie auf einmal!
Sie liegt auf dem Sofa, es war alles ein Traum!
Sie lacht und denkt: "Das passiert mir doch kaum!
Selbst schuld, wenn man vor der Heiligen Nacht,
frau sich so fürchterlich viel Arbeit macht!
Das muss wahrhaftig doch nicht sein!"
Dabei fällt ihr aber ein:
Die Fenster sehen schrecklich aus,
und sie muss noch putzen das Haus.
Außerdem sollte sie vielleicht
nachsehen, ob der Weihnachtsschmuck reicht...


Autor: Ursel Fendler
Titel: Weihnachtslied einer gestressten Hausfrau
Copyright: Ursel Fendler

Gespensterpulli

Den bin ich Euch ja noch schuldig! Oben fehlt zwar noch die Fledermaus, aber da bei Kind Nr. 3 eine Gespensterklassenparty geplant war, musste er unbedingt fertig werden...



Wie spät ist es denn jetzt?



Ganz klar: Geisterstunde!

Montag, 7. Dezember 2009

Endlich ein bißchen weihnachtlich...



Wichtelgirlande in rot



Diese Girlande hängt am Fenster in der Essecke.



Mhhhhh, wenn's draußen so hell ist, sieht es gar nicht so gemütlich aus...

Jetzt fehlt noch unser silber-weißes Schneeflockenfenster - aber wir hatten ja gerade erst den zweiten Advent! Bis zum 24. sollte ich das wohl noch schaffen. Wenn es dann draußen immer noch grün ist, habe ich wenigstens die Illusion einer weißen Weihnacht!!!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Zusammenfassung Teil 1

Irgendwann im Sommer kam mein Herzallerliebster auf die Idee, ich solle mir doch mal ein Wochenende "frei" nehmen... ÖH??? Ein Termin war damals schnell gefunden, es sollte Mitte November sein.

Aber es kam wieder mal alles anders...

Der männliche Teil unserer Familie floh an besagtem Wochenende nämlich hier hin:


Leuchtturm auf Texel

Da ich mitlerweile einen für mich sehr wichtigen Termin hatte, ließ ich sie ziehen... war aber schon ein bißchen traurig, dass ich nicht mit konnte.



Dieses tolle Foto haben die drei "Rabauken" extra für mich gemacht, es ist im Strandräubermuseum in Oudeschild entstanden. Dort werden alle Dinge, die im Laufe der Zeit von gekenterten Schiffen an den Strand gespült werden, gesammelt.





So machte sich der weibliche Teil der Familie am Samstag morgen Richtung Köln auf die Socken. Unterwegs bin ich Kind 1 und 2 noch "losgeworden" (sie hatten sich ebenfalls mit Freunden verabredet), so dass ich für den Rest des Wochenendes sturmfreie Bude hatte. Jippieh! Ich kann mich nicht daran erinnern, wann das mal vorgekommen ist...

Weihnachtlich war mir da noch überhaupt nicht zumute, obwohl ich anläßlich unseres konspirativen Treffens schon wunderschöne Weihnachtsgeschenke bekommen hatte und wir einen supertollen Tag hatten!

Eine Woche später, nachdem ich sie - die Geschenke - vor allem Unbill (vor allem vor meinen Kindern) geschützt hatte, passiert mir selber dieses:



Ich hätte in die Tischplatte beißen können, ich habe mich soooo geärgert über meine eigene Dusseligkeit!

Kurz danach habe ich bei Petra ein "Trostpäckchen" gewonnen, und als ich ihr geschrieben habe, wie sehr ich mich über den "Trost" freue und warum, kam kurze Zeit später dieses bei mir an:



Total süß eingepackt...



Und? Seht Ihr das??? Petra hat mir einen Ersatz für die zerbrochene Eichel besorgt! Und an die Pänz hat sie auch gedacht (die ÜEier haben allerdings nicht lange überlebt...)



Vielen Dank, liebe Petra! Ich habe mich so gefreut über das Päckchen! Deine Wichtel tummeln sich schon zusammen mit meinen an der Weihnachtsgirlande, die Kerzen und die Servietten bewahre ich noch ein bißchen auf, habe aber einen "Verwendungszweck" im Auge.

Mittwoch, 18. November 2009

Geistesblitz - Gespensterwitz

Er kommt spät, aber er kommt...



Ferdinand der 109. - Eigentlich sollte er zu Halloween das Licht der Welt erblicken, um dann entsprechend den Pullover von Kind Nr. 3 zu zieren...

Aber der Reihe nach.

Als ich den Pulli halb fertig hatte, kam mir wegen der Farben (mitternachtsblau) die Idee, ihn mit Geistern und Ähnlichem zu bestücken - es war ja auch schon Mitte Oktober und es geisterten schon jede Menge Gespenster durch's Netz. Fast gleichzeitig erschienen die Farbenmix-Velour-Gespenster, die ich mir eigentlich dafür auch bestellt hatte. Dann kamen mir allerdings Zweifel, ob die auch auf Gestricksel halten würden...?

Mit Sabines freundlicher Genehmigung entstand also Ferdinand, den ich hier gerne mit Euch teilen möchte. Die Löcher für die Augen habe ich mir allerdings gespart, ich werde wahrscheinlich kleine Knöpfe nehmen und auch hat meiner keine Zähnchen - er ist halt noch ein Baby und nicht ganz fertig!!!




Ich hoffe, die Anleitung ist einigermaßen verständlich...

Viel Spaß damit!

Auf den Pulli kommen noch eine Burg und Fledermäuse, und natürlich werde ich ihn hier zeigen, wenn er fertig ist.

Montag, 12. Oktober 2009

Einen Award...




hat mir Petra verliehen! Da bin ich mal zwei Tage nicht online - und dann das! Hüpf, freu...! Vielen lieben Dank dafür - damit hätte ich nach der kurzen Bloggerzeit gar nicht gerechnet...

Und ich glaube, da gibt es noch ein paar Regeln...

1.) Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
Danke Petra!

2.) Kopiere das Logo und platziere es in deinen Blog.
Habe ich ja schon oben...

3.) Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.
Jepp - hier: Petra von Killefitt und Kinkerlitzchen und auch schon oben verlinkt

4.) Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
grins - wollt Ihr das wirklich wissen?

  1. Ich hasse es, einzukaufen und zu kochen und überhaupt alles, was sich in der Küche abspielt.
  2. Ich bin mondsüchtig (ich kann bei Vollmond schlecht schlafen).
  3. Ich mag keine nassen Haare - weder auf dem Kopf, noch im Putzwasser (schüttel, graus)
  4. Ich liebe Schottland und alles, was damit zu tun hat.
  5. Ich habe ständig kalte Füße - auch im Sommer.
  6. Ich hasse es, wenn man versucht, mich zu verar...en oder mir offen ins Gesicht lügt, obwohl der andere weiß, dass ich es weiß! Genauso wie hintenrum lästern, Hinterhältigkeit und "Weggucken".
  7. Ich habe mich durch's "Hingucken" schon mal in eine ziemlich heikle Situation gebracht, bei der ich dann wirklich Angst hatte, heil wieder rauszukommen...

5.) Nominiere 7 "Kreativ Bloggers"
Ich hoffe, ich trete niemanden auf die Füße, wenn ich den Award hier ruhen lasse. Er ist schon so oft verliehen worden, dass mir keiner einfällt, der ihn noch nicht hätte. Und es gibt soooo viele schöne Blogs, dass sieben da eh zu wenig wären. Manche wollen das ja auch gar nicht mehr - das finde ich völlig in Ordnung. Ich freue mich wie bolle, ihn bekommen zu haben und weiß das auch sehr zu schätzen, weitergeben werde ich ihn nicht.


6.) Verlinke diese Blogger bei dir.
Mit Punkt fünf fällt dieser hier ja dann raus...

7.) Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.
Und der hier auch!

Samstag, 10. Oktober 2009

Ein paar Kärtchen....

...musste ich bis heute fertig haben. Eine liebe Bekannte fragte mich vor einigen Tagen, ob ich ihr für einen 80. Geburtstag zwei Karten machen könnte. Möglichst kein 3D, da sie verschickt werden und möglichst unterschiedlich, da sie für die gleiche Person sein sollen und trotzdem neutral. Puh - da ich ja so einen 3D-Fimmel habe, gar nicht so leicht. Mir fielen die Karten von Anja - Zebrahörnchen - wieder ein, die ich total genial finde und habe ihr bei dem ersten Exemplar (mit ihrer Genehmigung!) die Idee gemopst!

Et voila!



Die Ränder sind mit Zickzackstich umnäht.



Ausgeklappt!



Und nochmal von oben, da kann man sehen, wie sie gefaltet wird.



Diese Idee ist allerdings von mir...



Die hier auch - wir sind heute Abend auf eine Umzugsgeburtstagsfeier eingeladen...

Ein schönes Wochenende Euch allen!

Montag, 5. Oktober 2009

Noch ein Notfall...

"Mama, Du musst das Baby nähen..."
So präsentierte mir Kind Nr. 4 sein Lieblingspüppchen. Ein echter Notfall!



Schwester - Nadel, Faden, Schere bereit machen...



Versetzen Sie die Püppi in Narkose...



Arbeitswerkzeug



Einzelne Teile abtrennen...



...als Schnittvorlage für einen neuen Maßanzug!



Bei der Nahtzugabe war ich wohl doch ein wenig großzügig...



OP geglückt, Patient kann schon wieder stehen, schläft aber immer noch... und hat außerdem irgendwie ein wenig zugenommen...

Egal, Kind ist glücklich:
"Jetzt braucht das Baby nur noch was zum Anziehen..."
Ja, Kind - aber das kommt später!

Mittwoch, 30. September 2009

Ab und zu....

...ist hier einfach der Wurm drin...

Nachdem wir erfahren hatten, dass wir bei unserem Zwerg nun doch nicht um eine OP (Paukenröhrchen) herum kommen, kam am selben Abend die beste Freundin unserer Großen ins Krankenhaus: Not-OP - geplatzter Blinddarm. Da es gleichzeitig unsere besten Nachbarn sind, war es natürlich selbstverständlich, dass ich dort aushelfe...

Letzten Freitag haben wir uns das hier gegönnt - musste einfach mal sein und war auch noch ein Teil meines Geburtstagsgeschenks:



Einlass sollte um 19 Uhr sein, leider stand die Band im Stau und kam erst um ca. 20.15 dort an. Im Eiltempo haben sie dann den Soundcheck durchgezogen, so dass sie um 21.30 beginnen konnten. Total genervt kam Ray auf die Bühne: "I'm so glad to be in Siegburg, cause it took nine hours to get here... F....ing STAU!" Nach den ersten paar Songs konnte man aber merken, wie die Anspannung der Musiker langsam wich, und es war ein super lustiges und absolut klasse Konzert! Am Schluss war er total relaxed, hat Autogramme gegeben und mit jedem, der wollte (ich wollte!!!!!), ein nettes Pläuschchen gehalten!

Ich muss ja jetzt nicht extra erwähnen, dass ich totaler Ray Wilson und Stiltskin-Fan bin... oder?

Mittwoch, 16. September 2009

Geburtstage...

...sind im September bei uns sehr häufig. Gestern Abend wurden wir spontan zu einem solchen eingeladen. Was schenken? Ein Fläschchen Wein geht immer - aber bitte in "ordentlicher" Verpackung:


(das ist ein 3D-Bild hinter einem Bolblister - sorry, deshalb blendet es so... aber es musste ja schnell gehen)

Und für Doris, die Kochen und Einkaufen genauso hasst wie ich:



Nudelauflauf:

500 g Nudeln
1 Packung gekochten Schinken
jede Menge Tomaten (nach Belieben)
2 Päckchen Sahne
1 Päckchen Schmand oder Sauerrahm
Salz, Pfeffer, Thymian
geriebener Käse, z. B. Emmentaler

Nudeln kochen, Schinken würfeln, Tomaten achteln.
Sahne und Schmand mischen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Alles in eine große Auflaufform geben, Soße drüber, nochmal durchmischen, Käse drauf und bei 200 °C für eine halbe Stunde in den Backofen.

Schmeckt besser als es aussieht!

Davon wird man locker mit acht Personen satt. Oder wärmt es am nächsten Tag auf, wenn man (mal wieder) keine Lust hat zum Kochen!!! So wie ich heute.

Dienstag, 15. September 2009

Ausflug am Wochenende

Die Reise fing schon gut an. Wir hatten einen total netten Zugführer, und die Jungs durften im Cockpit mitfahren...



Und hier ging es hin:



Mittelalterliches Treiben erwartete uns dort:



So viele schöne Sachen:



Und lecker Essen, nur nicht so "stilvoll" wie beim Bloggertreffen:



Mittelalterliche Holzknöpfe:



Zauberhaftes Puppenspiel:



Ein alter Webstuhl:





Keltische Knoten:



Kennt Ihr DIE?



Flipis getöpfert:



Zum Schluss noch ein guter Rat!



Es ist gar nicht so leicht, etwas zu finden, zu dem unsere ganze Familie Lust hat, aber hier hatten wir alle unseren Spaß!

Donnerstag, 10. September 2009

Flipi - Kissen

Nachdem das fertige Kisselchen gut angekommen ist (hoffentlich im doppelten Sinne), kann ich ja mal zeigen, wie die Rehe innerhalb von eineinhalb Wochen "gewachsen" sind.



Völlig begeistert von dem Motiv (aus Lena 09/09) habe ich mich an die Arbeit gemacht.



Noch war ich überzeugt, dass ich es termingerecht fertig bekomme...



Hier wurde es den Rehen im Rahmen schon zu eng!



Ab hier hatte ich nur noch drei Tage...



Fertig!



Detail



Auf der Rückseite des Kissens eins meiner wohlgehüteten Schätzchen: braun-weißer Fliegenpilzstoff.

Mir gefällt's!