Donnerstag, 31. März 2011

Rückblick März 2011



Genäht: Meine erste Julie - und es werden noch weitere folgen...

Gepimpt: nichts

Gestrickt: Socken für meinen Liebsten (die "rauchblauen"), am Pulli für Kind 3 weitergestrickt (hab' ich letzten Monat auch geschrieben... aber dieses Mal bin ich doch ein erhebliches Stück weitergekommen: Vorder- und Rückenteil sind fertig und zusammengenäht, jetzt bin ich gerade an der Kapuze)

Gehäkelt: nichts

Gestickt: nichts

Gebastelt: auch nichts... das muss sich mal wieder ändern... ran an die Ostereier!!!

Gelesen: "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow (Eine junge Frau forscht nach dem Tod ihrer Mutter in deren Vergangenheit nach ihrer wirklichen Herkunft - sehr spannend! Wer mehr erfahren möchte: hier), "Von Blitzen, Tod und Buttercookies" von Gail Anderson-Dragatz (siehe Buchthema der lesenden Minderheit von März/April und letzter Post!) und wieder jede Menge Zeitungen

Gehört: Ganz viel Radio, sonst nichts Bestimmtes - kein Hörbuch!?!

Gesehen: Karnevalsumzug

Geärgert: mehr traurig gewesen: über die Vorfälle in Japan, geärgert darüber, wie "man" damit umgeht...

Gefreut: über Freunde, die für einen da sind, wenn es einem mal nicht so gut geht, über die beim Basar ver- und gekauften Dinge, über den Brief von Germaine

Gefeiert: Geburtstag meiner Mutter

Gekauft: Wolle in orange für eine Überraschung für die beiden Kleinen (mal sehen, wann ich die realisiern kann), Reißverschlüsse und Kordelstopper und einen passenden Stoff für die "nächsten Julies", Kinderklamotten (wo gibt es Wachstumshemmer, damit die Klamotten länger passen???)

Vielleicht verkauft mir morgen am 1. April ja jemand Hosendünger!!?!!

Mittwoch, 30. März 2011

Die lesende Minderheit - Buchthema März/April 2011

Nachdem ich es in den ersten beiden Monaten nicht geschafft habe, ein Buch nach dem Thema der "lesenden Minderheit" zu lesen, weil ich einfach noch zu viel andere Lektüre hier rumliegen hatte, wollte ich beim nächsten Mal unbedingt dabei sein.

Als Bine und Caro endlich das März/April-Thema veröffentlicht hatten, war ich erstmal enttäuscht. Soll ich jetzt ein Kochbuch lesen????

Weil ich so gar keine Idee hatte, habe ich unsere örtliche Bücherei aufgesucht, bei den Autoren bei A angefangen zu suchen und mir das erste Buch genommen, das das Thema Essen im Titel hatte. Das war dieses:



Ich habe es vor Ort kurz angelesen: Ich fand es ganz interessant, wusste aber nicht wirklich, ob es mir gefallen würde. Außerdem ist es in der Ich-Form geschrieben; das mag ich normalerweise nicht so gerne. Erschienen ist es 1997, also schon ein wenig älter, aber deshalb nicht minder lesenswert.

Besser als es der Klappentext zusammenfasst, kann ich es auch nicht:

"Wie man vom Blitz Erschlagene wiedererweckt, Rübenwein herstellt oder Kojoten in die Falle lockt - dies und vieles mehr findet Beth Weeks beim heimlichen Blättern im Merkbuch ihrer Mutter. Kein Rezept aber schein es gegen die Probleme und Ängste der Fünfzehnjährigen zu geben, die mit ihrer Familie auf einer Farm in British Columbia lebt.

Der Farmalltag ist hart, und in der Schule wird Beth wegen ihres cholerisch-gewalttätigen Vaters ebenso gedemütigt wie wegen der Freundschaft ihrer Mutter mit Bertha Moses, einer Indianerin aus dem nahe gelegenen Reservat. Bertha ist überzeugt davon, dass ein böser Geist - Coyote - verantwortlich ist für die zahlreichen Todesfälle im Umkreis. Und Coyote ist es wohl auch, der Beth verfolgt, wenn sie ihre verbotenen Ausflüge unternimmt...

Blaue Blüten regnen vom Himmel, Straßen färben sich blutrot, und Menschen verwandeln sich in Tiere - bizarre und übersinnliche Charaktere bevölkern diesen hinreißenden Erstlingsroman, der für den bedeutendsten kanadischen Romanpreis nominiert wurde."

Wenn man den letzten Abschnitt des Klappentextes liest, erwartet man eher einen Fantasy-Roman. Ist es aber nicht. Beth erzählt ungefähr über einen Zeitraum von einem Jahr aus ihrem Leben. Das Merkheft ihrer Mutter spielt eine große Rolle, so tauchen auch immer wieder kleine, einfache Rezepte auf, die ihre Mutter verewigt hat:


(kann ich hier natürlich nicht im Original abbilden...)

Ganz hinten gibt es dann auch ein Rezept- und Arzneien-Verzeichnis. Ausprobiert habe ich allerdings keines. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie schmecken könnten...

Meine Meinung zu dem Buch:

Nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte und mich auch darauf einlassen konnte, habe ich das Buch verschlungen. Jedes Mal, wenn ich es abends weggelegt habe (sofern ich es konnte; meistens habe ich gelesen, bis es mir aus der Hand gefallen ist), wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Mit 445 Seiten ein für mich eher dünnes Buch - ich hatte es in vier Tagen "durch".

"...ein Zauber, der auch den Leser dieses faszinierenden Erstlingsromans gefangennimmt".

Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

Montag, 28. März 2011

Und gestern...

...waren wir auf dem Mond!



Aber das Essen war ehrlich gesagt nicht besonders lecker, deshalb sind wir heute wieder zu Hause!



Wir haben den gestrigen regnerischen Sonntag hier verbracht. Es war beeindruckend. Und voll. Mein Liebster musste im Städtchen etwas erledigen. Und ich habe (dummerweise) gesagt, ich kann ja mit unseren Jungs das technische Museum besuchen.

Sechs Stunden hin - fünf Stunden Museum - sechs Stunden zurück... An die Ökobilanz möchte ich gar nicht denken - außerdem hatte ich das Gefühl, die Hälfte der Münchner Familien hat sich dort versammelt... Ein Teil der Ausstellung ist zur Zeit wegen Umbau gar nicht zu besichtigen - es gibt aber immer noch genug zu entdecken.

Wir haben also erst die sieben Weltmeere mit den vorhandenen Schiffen überquert, dabei blieb die Entdeckung des Kinderreiches natürlich nicht aus. Und passend zum Thema war Kind vier anschließend nass wie ein "echter" Pirat. Danach sind wir mit sämtlichen Fliegern abgehoben und haben ausgiebig den Mond und dessen Erreichbarkeit getestet.

Zu dem Teil, den ich gerne gesehen hätte, hatten die Jungs keine Lust... Ich konnte sie allerdings noch überreden, mit mir in die überdimensionale Zelle zu klettern und durch die Mikroskope zu luffern, dann war unsere Zeit auch schon vorbei.

Und ich wollte mich doch ausruhen!

Samstag, 26. März 2011

Wollt Ihr, wollt Ihr wissen...

...was ich die letzten zwei Tage getrieben habe...?

Nö? Ich erzähle es Euch trotzdem :-)



Unser Kindergarten, eine Elterninitiative, veranstaltet zweimal im Jahr einen Basar. Seit 10 Jahren bin ich regelmäßig als Helfer dort - ich glaube, zweimal konnte ich nicht dabei sein. Trotz der vielen Arbeit (für den Aufbau, das Einräumen und Sortieren nach Größen und Artikeln geht ein Tag drauf, für den Verkauf und das Aufräumen ein zweiter) haben wir immer eine Menge Spaß dabei.

Ein Teil des Verkaufspreises kommt dem Kindergarten zugute. Von dem Geld werden neue Spielgeräte oder Ähnliches angeschafft, sowie das Abschlussfest für die Kinder finanziert, die in dem Jahr den Kindergarten verlassen.

Für mich war es theoretisch der letzte Basar, denn unsere Nummer vier verläßt ebenfalls im Sommer den Kindergarten. Aber ich glaube, so ganz ohne wird es mir komisch vorkommen, deshalb denke ich, bin ich im Herbst wieder dabei - und sei es nur der "guten alten Zeiten" wegen.

So, nach der ganzen Kistenschlepperei muss ich mich erstmal ein wenig ausruhen...

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 24. März 2011

Rauchblau

...oder drittes Sockenpaar 2011.



Rauchblau deshalb, weil es zu einen farblich passt, aber auch weil ich sie die meiste Zeit abends am Kamin gestrickt habe...



Durch die Sonne sehen die Farben im zweiten Foto ganz anders aus...

Wieder für den Lieblingsmann, wieder im Rippenmuster 2r2l, Größe 46, Wolle von buttinette aus einem Sockenwollpaket namens "Turin". Begonnen am 25.02.11, fertig vorgestern.

So, und jetzt Füße vom Tisch! Wo kommen wir denn da hin, wenn das jeder macht?!?!

Dienstag, 22. März 2011

Meine erste Julie

Im Laufe der letzten Woche ist sie fertig geworden und wird auch schon fleißig benutzt:



Ich habe lange überlegt, ob ich mir diesen Schnitt zulegen soll, denn ich habe gar nicht so einen "Taschentick" - meine Mädels sind da das krasse Gegenteil...



Als ich angefangen habe, die Stoffe zusammenzustellen, dachte ich auch mehr an die Kiddies, denn farblich ist das wohl eher eine Tasche für die Große.



Mitlerweile gefällt sie mir selber aber ausgesprochen gut, so dass ich erst eine "Neue" nähe, bevor ich diese hier - eventuell und möglicherweise - abtreten werde...



Zwischen all meinen Stöffchen habe ich noch dieses rote Kunstleder für den Boden gefunden. Das hat meine Mutter vor langer Zeit (vor 30 Jahren - ähm, echt? schon so lange her - man, bin ich alt...) mal für irgendetwas gekauft, das sie (glaube ich) für meinen Bruder nähen musste... ich weiß aber nicht mehr, was das war!?! Und sie leider auch nicht.

Im Tascheninnenteil wiederholt sich das Muster von außen. Ich habe nur drei verschiedene Stoffe und den abwaschbaren Stoff für den Boden benutzt, aber ich finde, noch bunter muss es gar nicht sein!

Und ja - das war nicht meine letzte!

Donnerstag, 17. März 2011

Die Sonne ging auf...

...als mich gestern diese Stöffchen anlachten!



Ich hatte Tränchen in den Augen, als ich diesen Brief geöffnet habe. Tränchen vor Freude, die für kurze Zeit die Tränen des Mitleids, der Hoffnungslosigkeit, der Wut und der Hilflosigkeit über die Lage in Japan verdrängt haben.

Eine Lage, die auch sehr schnell die eigenen Probleme im Leben relativiert. Warum rege ich mich über eine über alle Maße anstrengende pubertierende Tochter 2 auf, die sämtliche Umwege nimmt, die es gibt? Welches Problem ist eine (Gott sei Dank endlich! nach langem "Leidensweg") gerade festgestellte Milchallergie bei Kind 1 und, und, und gegen das, was Japan erlebt?

DAS sind wirkliche Probleme!

Liebe Germaine, ich danke Dir für diese Freude, die Du mir gemacht hast! Und das nur, weil ich vor einiger Zeit einen klitzekleinen Kommentar auf Deinem Blog hinterlassen habe!

Sonntag, 13. März 2011

12 von 12 im März 2011

Und schon wieder ist der 12. ein Samstag... da geht es hier ein wenig gemächlicher zu.

Der Tag fängt an mit 'nem Kaffee und einem neuen Projekt:




Für die Party heute Abend muss unsere Gruppe einen Nachtisch machen. Uäh, mir fehlt eine Zutat - also ab durch die Tür, nochmal einkaufen.

Dafür habe ich mit Kind 4 heute den ersten Krokus in unserem Vorgarten (Nordseite mit ganz wenig Sonne) entdeckt:




"Mama, kannst Du mein Gebautes fotografieren?" Mh, ist das wohl der Grundstein zum späteren Blog???




Vorbereitung für den Nachtisch...




Zwischendurch wieder Nähen, diesmal im Jurassic Park:




Ich habe auch an meine Tomatenzucht gedacht - sie keimen schon! Diesmal gibt es aber die kleinere Variante, damit der Liebste im Sommer nicht wieder die Riesenbüsche vor dem Regen retten muss!




Innenleben geschafft - sorry, das Foto ist miserabel, aber draußen ist es schon dunkel, und für große Beleuchtungsmaßnahmen fehlt mir die Zeit.




Denn ich muss das hier unbedingt noch fertig bekommen:




Der Nachtisch für's Stammesthing unserer Pfadfinder, das heute unter dem Motto "Comic" steht:




Unschwer zu erkennen, oder?




Schlacht am Buffet:




Es ist ziemlich spät geworden, deshalb gibt es mein "12 von 12" erst am 13. Puh, die Pänz sind endlich im Bett - Zeit für diesen Post...



Gute Nacht!

Montag, 7. März 2011

Unser Karneval

Nachdem ich die Tage vor Altweiberfastnacht damit verbracht habe, für Kind 4 das Pinguinkostüm zu nähen, hat sich Robin Hood den Bogen selber gebastelt.



Als Karnevalsmuffel immer darauf bedacht, die Kostüme so zu gestalten, dass man sie hinterher vielleicht auch noch nutzen kann, besteht hier das Oberteil des Pinguin aus einem Yorik (Farbenmix). Die Hose ist der Schnitt, den ich auch schon bei der Schlafanzughose verwendet habe.

So kann Kind 4 das Kostüm in Einzelteilen später als Sweatshirt und Jogginghose tragen. Die Füße sind aus Filz frei Hand zugeschnitten und werden um den Fuß mit einem Gummiband befestigt. Die Vorlage für die Maske stammt von hier. Ich habe sie für unsere Zwecke einfach ein wenig abgeändert.

Kind 3 war mit Pfadfinderhemd, grüner Hose, grünen Wams, grünem aus Filz zugeschnittenem Jägerhut (den ich - glaube ich - irgendwo hier gefunden habe) und seinem selbstgemachten Bogen glücklich und zufrieden.

Und da das Wetter heute ja toll war, sind mir die drei Stunden Straßenkarneval nicht wirklich schwer gefallen, auch wenn dieser Event bei mir sonst gleichzusetzen ist mit "Abende mit Kind 2 im Krankenhaus verbringen"...



Sogar Fliegenpilze gab es!

Ich wünsche allen Karnevalsjecken bis zum Aschermittwoch noch eine schöne Zeit!