Freitag, 30. September 2011

Rückblick September 2011



Der September könnte bei mir unter dem Motto "Aufbegehren" stehen... sogar die Natur begehrt noch einmal auf - das Foto habe ich tatsächlich gerade erst gemacht: Der Lavendel fängt wieder an zu blühen, während im Hintergrund der Apfelbaum langsam gelb und braun wird...

Insgesamt war das ein sehr arbeitsreicher und anstrengender Monat für mich - sowohl physisch als auch psychisch - es gab leider sehr viel Streit mit Tochterkind 2. Sie rebelliert gegen alles und jeden - Hauptsache es geht gegen mich und egal, ob sie sich dabei einen blutigen Kopf holt, weil sie damit unbedingt durch die Wand muss... Passend dazu muss ich leider gerade auch sehr viele Überstunden machen, weil mein lieber Kollege noch bis Dienstag im Urlaub ist.

Aber was schwätze ich hier rum (Rechtfertigung, weil mein Rückblick schon wieder sooo langweilig ist?). Ich kann Euch versichern, mein reales Leben ist derzeit alles andere als das!

Genäht: -

Gepimpt: -

Gestrickt: neue Socken und das grüne Dingsda angefangen

Gehäkelt: -

Gestickt: -

Gebastelt: -

Gelesen: Ich habe jetzt alle drei Panem-Bände durch, nachdem ich Ende letzten Monat den ersten Teil gelesen hatte - zu dem Buch braucht man ja eigentlich nicht mehr viel sagen: absolut fesselnd... zur Zeit lese ich "Leopard" von Jo Nesbo

Gehört: Garou von Leonie Swann, der zweite Teil der Glenkill-Schafe - köstlich

Gesehen: -

Geärgert: siehe oben...

Gefreut: über die Einschulung von Kind 4 und eigentlich auch von Kind 3 (5. Klasse), und dass beide so gut in der Schule zurecht kommen, darüber, dass mein Geburtstag sehr schön war (ich mag eigentlich nicht wirklich feiern....), über das Wochenende im Taunus

Gekauft:

Gefeiert: meinen Geburtstag, Einschulung, Geburtstag eines Nachbarn (zeitl. Reihenfolge!)

Freitag, 23. September 2011

Ich kann's nicht lassen....

Morgen bin ich wieder hier.

Deshalb wünsche ich Euch jetzt schon mal ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 21. September 2011

Kindermund September 2011

In der Klasse vom Kleinsten sind Zwillinge. Wir haben uns heute darüber unterhalten, wie man sie wohl auseinander halten kann.

Kommentar von Kind 4:

"Och, das ist ganz einfach - durch die Benehmung!"

Montag, 19. September 2011

Neuer Leser - neues Chaos...

Kaum bin ich ein paar Tage nicht hier, habe ich schon wieder eine neue Leserin, der ich ein herzliches "Hallo" schicken möchte.

Liebe Stephanie (ohne Blog) - Viel Spaß hier beim Lesen, Stöbern, Nachmachen...

Und kaum bin ich ein paar Tage nicht zu Hause - ich war am Wochenende im Taunus, um auszuprobieren, ob das Reiten ein Kindheitstraum bleibt oder nicht, ist die häusliche Ordnung (öhm...?) völlig zerstört. Fotos gibt's leider keine - ich habe die Knipse vergessen. Wer trotzdem gucken möchte: Hier.

Der Liebste war parallel mit den Kids in Holland und brachte nur nasse Sachen mit heim...

Da natürlich auch die Arbeit wieder ruft, muss ich mich jetzt erstmal sortieren, Berge von Wäsche waschen und im Haus wieder ein wenig klar Schiff machen.

(Und meinen Muskelkater pflegen...)

Mittwoch, 14. September 2011

Neuer Leser - neuer Schal...

...oder: Wir decken uns schon mal für den Winter ein.

Aber erstmal Punkt 1:

Hallo Gretemarlene - Ich begrüße Dich als 20 Leserin!

Ich freue mich immer wie bolle über neue Leser - da ich mich selber nirgendwo eingetragen habe und bei nicht so vielen Blogger-"Veranstaltungen" (außer 12v12 und dem Monatsbuchthema der Lesenden Minderheit) mitmache. Irgendiwe scheint Ihr ja trotzdem den Weg hierher zu finden...

Kastanien haben wir übrigens auch schon gesammelt *zwinker*

Zwischen dem 3. und dem 10. September ist dieses weitere Mindless-Projekt entstanden:



Aus Baumwolle im Patentmuster - für Kind 3



Baumwolle "Anne" von buttinette, 30 Maschen breit - Patentmuster

Dazu wünscht er sich noch eine passende Mütze - Das ganze Ensemble gibt es dann zu Weihnachten (wenn es im November schon arg kalt wird auch vorher).

Montag, 12. September 2011

12 von 12 im September 2011

Eigentlich sind es ja nur 9 von 12 - aber wenn der Tag so anfängt:



brauche ich nach nur vier Stunden Schlaf morgens ganz viel hiervon:



Und weiß jetzt schon, dass ich die Zwölf nicht voll kriege...

Um sieben das Blümchen für eine Arbeitskollegin, die gestern Geburtstag hatte, ins Auto laden:



Einen netten Vormittag mit Kuchen und gaaaaanz viel Kaffee und ein bißchen Arbeit verbringen und sich beim Heimweg über so ein Wetter freuen:



Teil 1 ist beim mitternächtlichen Heulen fertig geworden, vor'm Essen schnell noch Teil 2 anschlagen:



Auch hier noch ein paar Reihen hinzufügen:



Und die (nun nicht mehr) schönen Blumensträuße von meinem Geburtstag endlich mal entsorgen (schnief...)



Bevor es mit Kindlein vier hier hin geht: (Irgendetwas ist an diesem Bild falsch - wer findet den Fehler?)



Und abends noch das hier:



Da hat sich der Liebste doch tatsächlich den Klassenpflegschaftsvorsitz andrehen lassen....

Und jetzt gehe ich gepflegt ins Bettchen - gute Nacht und danke für's Schauen!

Hier wie immer mehr...

Sonntag, 11. September 2011

Die weißen Lichter von Paris

Von diesem Buch war ich total begeistert:



Klappentext:

Paris, Anfang der 20er Jahre. Gräfin Xenia Ossolin ist die stolze und eigensinnige Tochter eines Gardegenerals und in den besten Kreisen der Petersburger Gesellschaft aufgewachsen. Doch dann hat sie in den Wirren der blutigen Oktoberrevolution alles verloren, auch ihre geliebten Eltern. Nach einer leidvollen Flucht landet sie schließlich in der „Russenkolonie“ von Paris, wo sie in bitterster Not als Näherin das Überleben für sich und ihre beiden jüngeren Geschwister sichert.

Eines Tages entdeckt ein berühmter Modeschöpfer die schöne Russin, und plötzlich scheinen sich alle Türen für Xenia zu öffnen. Sie steigt zum international gefragten Mannequin auf, und die Illustrierten reißen sich um ihr gleichzeitig apartes wie unnahbar wirkendes Gesicht. Auch der Berliner Modefotograf Maximilian, Freiherr von Passau, ist von Xenia hingerissen, seit er sie zufällig in Paris kennengelernt hat. Als er sie auf einer Modenschau in Berlin wiedersieht, weiß er, dass sie die Frau seines Lebens ist.

Beide erleben eine leidenschaftliche Affäre miteinander, aber als Max Xenia nach Paris folgt und ihre seine bedingungslose Liebe gesteht, weist sie ihn zurück. Zu sehr hat ihr Überlebenskampf sie hart werden lassen und mißtrauisch gegenüber großen Gefühlen. Doch seinem Schicksal kann man nicht entgehen, und während um sie herum durch Nazidiktatur und Krieg ein ganzer Kontinent aus dem Gleichgewicht gerät, begegnen Max und Xenia sich unter dramatischen Umständen wieder…

Die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten steht nicht so sehr im Vordergrund wie der Klappentext dies vermuten läßt. Xenias Geschichte wird auf den 100 ersten Seiten des Buches beschrieben und man fragt sich spätestens bei der Vorstellung von Max' Charakter wie die Autorin die Zwei wohl zusammenführen mag.

Die zeitliche Kulisse von Beginn der 20er Jahre bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges beschreibt Theresa Révay so spannend, dass das - behaupte ich hier einfach mal - jeden Geschichtsmuffel fesseln wird.

Über die Autorin:

Theresa Révay, 1965 in Paris geboren und aufgewachsen, studierte französische Literatur an der Sorbonne. Sie veröffentlichte ihren ersten Roman mit Anfang 20. Danach arbeitete sie viele Jahre als Übersetzerin und Gutachterin für verschiedene französische Verlage. "Die weißen Lichter von Paris" ist ihr dritter Roman in deutscher Übersetzung.

„Unmöglich, sich mit diesem Roman zu langweilen.“ Marie Claire

Dem kann ich nur zustimmen. Ich finde, dieses Buch ist absolut empfehlenswert.

In der Taschenbuchausgabe erschienen: August 2009 im Goldmann-Verlag

Samstag, 10. September 2011

Die Buntsocken sind fertig

Schon eine ganze Weile:



Gestrickt aus g.rün.dl-Wolle aus einem Päckchen vom Discounter. Einfaches Rippenmuster.
Größe 43. Begonnen an einem heißen Tag im Freibad, beendet letztes Wochenende.

Uff - ein Weihnachtsgeschenk schon abgehakt.

Mittwoch, 7. September 2011

Die Frauen von Glenmara

Dieses Buch habe ich nach dem Roman von Peter Berling gelesen, durch den ich mich doch etwas gequält habe...

Es kam mir deshalb sehr "leicht" vor - liest sich einfach, eine nette Geschichte für zwischendurch.



Klappentext:

Die Frauen von Glenmara

Lady Madeleine lebt zurückgezogen auf Glenmara, einem Landsitz in Schottland. Ihr Leben geht seit Jahren den gleichen Gang. Für alles gibt es Regeln, die auch nach dem Tod ihres Mannes die Gültigkeit nicht verloren haben. Für eigenen Ideen, gar für Spontaneität ist kein Raum. Madeleines Kinder, Sohn Archie und Tochter Lisa leben ihr eigenes Leben, kämpfen ihren eigenen Sorgen und Problemen. Es fällt schwer, miteinander zu reden, da keiner von ihnen fähig ist, seine wahren Gefühle zu zeigen.

Doch eines Tages taucht Joss, eine frühere Freundin Madeleines auf – und das bringt das Leben aller aus den eingefahrenen Bahnen. Madeleine gibt sich selbst ein Versprechen….


Es ist eine Geschichte über Beziehungen, über Trennungen und wie die einzelnen Mitglieder innerhalb dieser Familie beieinander Halt und am Ende natürlich wieder eine neue Liebe finden. Das Ganze ist gewürzt mit schönen Landschaftsbeschreibungen.

Der etwas "altbackene" Charakter von Madeleine läßt sich leicht erklären, wenn man sich das Geburtsjahr der Autorin und wie sie gelebt hat ansieht:

Alexandra Raife wurde 1937 in England geboren. Sie lebte als Lehrerin in Brasilien, führte ein Hotel in Schottland und unterrichtete Englisch und Portugiesisch. Die Frauen von Glenmara ist ihr erster Roman.

Wer gerne kurzweilige Schicksals- und/oder Liebsromane liest, ist hiermit sehr gut bedient. Ein schönes Buch!

Der Roman ist 1996 im Scherz-Verlag erschienen.

Sonntag, 4. September 2011

War gar nicht so schlimm...

...das Älterwerden!



Ich gestehe, ich hatte ein wenig bammel, denn ich habe immer noch meinen 30sten Geburtstag vor Augen, der eine ziemliche Katastrophe war...

Petrus hat mir am Freitag einen wunderschönen Sonnenaufgang geschenkt, meine Kollegen haben mich total überrascht, meine Familie hat mich verwöhnt und viele liebe Freunde, Bekannte und Nachbarn haben an mich gedacht.

Wir konnten abends bis in die Puppen draußen sitzen, weil es so warm war wie schon lange nicht mehr Anfang September.

Jetzt muss ich mich nur noch an die neue Zahl gewöhnen - aber dafür habe ich ja die nächsten zehn Jahre Zeit...

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!