Freitag, 10. Februar 2012

Das Vermächtnis der Feuerelfen - Skogland

Buchthema Januar/Februar 2012 der lesenden Minderheit:

"Lies ein Buch, welches von einer/m deutschen Schriftsteller/in geschrieben wurde!"

Gut, dass ich letztens in der Kinderabteilung stöbern war…Da im Dezember das Thema aber noch nicht bekannt war, war es wirklich reiner Zufall, dass ich drei Bücher mit deutschen Autoren ausgeliehen hatte.

Das erste, das ich ja noch letztes Jahr angefangen habe zu lesen, ist „Das Vermächtnis der Feuerelfen“ von Monika Felten.



Ihr Name sagte mir nichts, obwohl ich gerne Fantasy-Romane lese.

Monika Felten, geboren 1963, gehört zu den erfolgreichsten und renommiertesten deutschen Fantasy-Autoren (ups?! Habe ich da was verpaßt?). Sie lebt mit Ihrer Familie in der Holsteinischen Schweiz. (Auszug aus dem Text im Buch über die Autorin)

Klappentext:

Vor 15 Wintern wurden die Elfenpriesterin Elethiriel und ihre Tochter von den abtrünnigen Feuerelfen entführt und über das Meer gebracht. Seitdem überziehen Eiskrieger und Frostdämonen die Wälder des Zweistromlandes mit Tod und Verderben. In ihrer Not schicken die Elfen die Kriegerin Finearfin aus, die einstige Hüterin ihrer Wälder zu suchen. Doch die ruht längst auf dem Meeresgrund. Nun bleibt den Elfen nur noch eine Hoffnung: Caiwen, Tochter der Priesterin und Erbin ihrer schützenden Macht. Sie hat überlebt, aber sie ahnt noch nichts von ihrer Herkunft und Gabe.

Wird es der zukünftigen Elfenmagierin gelingen, das Vermächtnis ihrer Mutter anzunehmen und die Feinde ihres Volkes zu besiegen, oder sind die Elfen endgültig dem Untergang preisgegeben?


Dem Klappentext nach hatte ich anderes erwartet – er liest sich doch ein wenig „brutaler“ als der Roman in Wirklichkeit ist.

Caiwen wächst auf einer vom Festland abgeschotteten Insel in dem Glauben auf, dass sie dort geboren wurde und ihre Zieheltern auch ihre leiblichen Eltern sind. Dass sie ein wenig anders aussieht, anders denkt und fühlt macht sie zu einer Außenseiterin. Zusammen mit ihrem Freund Heylon, der ebenfalls von seinem Vater verstoßen wurde, versucht sie ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Als sie von dort entführt wird, ist er es auch, der alles in Bewegung setzt, um ihr beizustehen.

Da für Caiwen alle alten Geschichten der Elfen und um ihre Herkunft neu sind, muss sie nun entscheiden, wem sie glauben kann und soll – sie wird zu einem Spielball zwischen Gut und Böse. Dank Heylon und einigen neuen Gefährten gibt es am Ende natürlich ein Happy-End.

Es werden sowohl die Fantasy-Fans als auch die Liebhaber von Geschichten, die sich um Freundschaften und Liebe drehen, bedient. Es fiel mir schwer, das Buch aus den Händen zu legen… empfehlenswert, wenn man diese beiden Genres mag.

Erschienen 2009 im cbj Verlag München


Und dann war da ja auch noch: „Skogland“ und „Verrat in Skogland“ von Kirsten Boie.




Bei einem Casting-Wettbewerb kommt die ein wenig pummelige Jarven in die letzte Runde. Völlig überrumpelt wird sie zu Probeaufnahmen nach Skogland geflogen. Sie soll eine Prinzessin doubeln – entdeckt dann aber durch Zufall, dass sie für die Pläne von korrupten Regierungsmitgliedern mißbraucht wird. Auch hier gibt es natürlich ein Happy-End.

Ein vorläufiges – denn sonst gäbe es ja den zweiten Band nicht. Und der war deutlich spannender als der erste… Während der erste Teil mehr wie ein typischer Teenie-Roman anmutet (wobei ich mich gerade frage, was typisch ist - Teenie-Kram: Schminken, Handys, Jungs… Pubertät, Prinzessin?), steigert der zweite Teil sowohl Tempo als auch Spannung. Ein politisches Thema – der Sturz einer Regierung, Anschläge, Versorgungsengpässe - in einem Jugendroman? Warum nicht?

Ich bin mir allerdings noch nicht wirklich sicher, ob ich Euch die Romane empfehlen soll oder nicht… nicht schlecht - nett halt...

Erschienen 2005 bzw. 2008 im Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg

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