Mittwoch, 21. November 2012

Ray Wilson/Stiltskin 16.11.12

Eigentlich muss ich hierzu gar nicht viel schreiben. Wieder mal ein klasse Konzert. So insgesamt betrachtet.

Wobei....
 ...mir das Konzert im letzten Jahr noch besser gefallen hat (habe ich hier geschlabbert...). Ray ist seit Langem mal wieder mit der ganzen Band getourt - neun Leute auf der kleinen Bühne im Kubana. Ziemlich eng da oben.

Dieses Jahr war Uwe Metzler nicht dabei und eigentlich kannte man ja alles aus dem Jahr davor. Für meinen Geschmack hat er zu viele Genesis-Songs gespielt und zu wenig eigene. Auch brauchte es ein wenig mehr Zeit, um richtig Stimmung aufkommen zu lassen. Bei den Jungs hatte ich das Gefühl, sie sind langsam ein bißchen "tourmüde" - im Vergleich dazu haben sie im November 2011 noch gesprüht vor Energie, und das hatte sich auch sehr schnell auf's Publikum übertragen.

Beginnen sollte es um 21.00 Uhr. Zwanzig Minuten vorher hat Ali die Gitarre ausgepackt und ein paar von seinen Solosachen gespielt. Nicht schlecht - klingt ein wenig nach Pink Floyd, nur nicht so depressiv. Schöne Musik zum Träumen. Es gab eine kleine Pause, in der die Congas auf die Bühne geräumt wurden und jeder wusste sofort, mit welchem Song das Konzert anfangen würde... (Congo - wer es nicht kennt: hier entlang, im Video fehlen nur die beiden Violinistinnen). Dann folgte ein zweieinhalbstündiger Mischmasch aus Ray, Stiltskin und - eben meiner Meinung nach - zuviel Genesis. Beendet hat die Band die Show mit ihrem bisher erfolgreichsten Hit "Inside".

Irgendwann machte sich leider auch der Mischmasch von eng stehenden Leuten bemerkbar - ich hatte diesbezüglich ein wenig Pech: vor mir stand eine Frau, die so schlimm nach Schweiß gerochen hat, dass mir davon regelrecht schlecht geworden ist. So war ich dann letztendlich froh, als wir um viertel vor zwölf aus dem Keller des Kubana flüchten konnten....  Hier gibt es noch ein paar Fotos vom Konzert.

Montag, 19. November 2012

Baumstämme fertig

So oder so.

Am Wochenende sind die Baumstämme fertig geworden.

Dieser hier:


gründl-Wolle "carneval" 30 % Wolle, 70 % Polytierchen (steh' ich ja nicht so drauf, geht auch nur mit "was" drunter - aber es ist ja auch kein Sommerpulli) gestrickt mit 8er Nadeln, Verbrauch: 17 Knäuel, getrickt "frei Schnauze

Und diese hier:


Wir haben am Samstag vier Bäume gefällt und jede Menge Kleinzeug raus- und kürzer geschnitten.


Und am Sonntag alles gestapelt und aufgeräumt. Mit dem Nieselregen war das Ganze eine ziemlich unerfreuliche Sache. Jetzt muss ich aber nur noch die Gräser schneiden und die ganzen Töpfe aufräumen. Dann kann der Winter kommen.









 
Am Freitag Abend waren mein Mann und ich wieder mal auf dem Stiltskin/Ray Wilson-Konzert. Davon morgen mehr.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Montag, 12. November 2012

12v12 im November 2012

Da sagte der Liebste heute morgen, kurz nachdem ich mich angezogen hatte: "Wird Zeit, dass ich Dein Chef werde und Du für mich arbeitest..."

Ich: "Ich bin Dein Chef und arbeite schon für Dich..."

Wir beide: "Häh?" und haben uns anschließend kaputt gelacht!

Jetzt aber - die obligatorische Kaffeetasse am frühen Morgen - damit es nicht langweilig wird, dieses Mal die im Büro:


Heimweg: Autobahnauffahrt - schönstes Herbstwetter, blauer Himmel: so macht der Herbst Spaß!


















Den Liebsten beim Einkaufen abgefangen:


















Dem Liebsten scheint mein heutiges Outfit zu gefallen :-)























Mittagessen:


















Vorgestern beim Martinszug sind wir so nass geworden, heute habe ich die getrockneten Laternen auf den Dachboden geräumt:


















Montags ist Wäsche- und Bügeltag (aber eigentlich wasche ich jeden Tag)


















Nur versuche ich am Montag, wirklich alle "Reste" zu beseitigen - auch die Kuscheltierchen müssen halt manchmal ran:


















Den Stoff für den letzten Block habe ich heute auch zugeschnitten (meine Patchworkmädels haben mich beim letzten Treffen aufgezogen, dass ich immer noch nicht fertig bin :-)):


















Zwischendurch immer mal wieder eine Reihe "Baumstammstricken":


















Beim Abholen von Kind 4 (er war einem Schulfreund spielen) im Dunkeln am Glascontainer vorbei (*grusel*)


















Und noch schnell die Sachen für morgen raussuchen, gleich geht's ins Bett - letzte Nacht habe ich sooo schlecht geschlafen!


















Mehr 12v12 gibt es bei Caro .

Dankeschön für's Schauen und gute Nacht!

Sonntag, 11. November 2012

Baumstammstricken

In Schottland gibt es Baumstammwerfen, hier ist das Baumstammstricken ja ziemlich hip.

Aber ehrlich: Mein Ding ist es nicht - ich habe nach zehn Reihen mit Nadelstärke acht krumme Finger, obwohl ich ja schon eine gefühlte Ewigkeit stricke. Allerdings ist nach 10 Reihen auch das Knäuel zu Ende... Ich frage mich wirklich, wie man Anfängern solch dickes Garn empfehlen kann. Neulinge verlieren so doch schnell die Lust am Werkeln, auch wenn's schneller geht...


















Da muss ich jetzt durch - dafür ist es hinterher warm und kuschelig!

Morgen ist wieder 12v12. Ich hoffe, ich denke früh genug dran....

Samstag, 10. November 2012

Leser 27

Hallo Sarah,

willkommen auf meinem Blog, und viel Spaß beim Stöbern!

Montag, 5. November 2012

Lange Nacht der Kölner Museen

Am Samstag sind wir mit den beiden Jungs gegen halb vier Richtung Köln gefahren, haben das Auto am Odysseum stehen gelassen und sind in die Bahn Richtung Neumarkt gestiegen.

Dort konnte man sich ab 17.00 Uhr das Eintrittsbändchen abholen, wenn man die Tickets so wie wir zu Hause ausgedruckt hatte. Von da aus mussten wir erstmal in den Legoladen, wo für die beiden "Kleinen" paradiesische Zustände herrschten...

Offiziell begann die lange Nacht um 19.00 Uhr, wir hatten also noch viel Zeit. Die erste Station war das Schokoladenmuseum am Rhein. Von der City aus über den Heumarkt noch gut zu Fuß zu erreichen. Nach eineinhalb Stunden im Museum - gut gestärkt mit Schokolade natürlich - haben wir den Shuttle-Bus Richtung Hauptbahnhof genommen. Das zwischendurch Umsteigen war schon das reinste Abenteuer - die Busse so voll, dass ein Umfallen nicht möglich war... wenn man es denn hinein geschafft hatte!

Vom Hauptbahnhof aus ging es mit dem Schienenbus (!) weiter ins Industriebahnmuseum in Nippes. Für die Jungs (auch meinen Liebsten) ein weiteres Paradies: alte Waggons, Loks und Feuerwehrautos, Modellbahn, der alte Rheingold-Waggon, der mit Kerzen beleuchtet wurde, weil innen der Strom ausgefallen war. Das beste war die nächtliche Fahrt mit der Grubenbahn: eigentlich fehlte nur noch ein Troll, der aus dem Gebüsch springt - bei der unwirtlichen Landschaft rund um das Gelände und dem noch relativ vollen Mond war das Ganze ziemlich beeindruckend.

Gegen halb zwölf waren wir wieder am Bahnhof und sind mit der Straßenbahn zum Zoo und von dort mit der Rheinseilbahn auf die andere Seite gefahren. Klasse so eine Nachtfahrt! Und obwohl es doch den ganzen Nachmittag geregnet hatte, war der Abend bzw. die Nacht trocken und klar (und kalt!). Wir hatten eine tolle Aussicht auf die Stadt.

Unsere letzte Station - das Odysseum - haben wir wieder mit einem Shuttle-Bus erreicht. Dort haben wir auch nochmal gut zwei Stunden verbracht, wir Großen mitlerweile müder als die beiden Kleinen. Die hatten dort volles Programm: Vom Astronautentraining, über Flugsimulator bis hin zum Programmieren der Mindstorm-Roboter. Mein Mann und ich waren vom Odysseum aber eher enttäuscht, wir haben die Bereiche Erde und Cyberspace gesehen, der Bereich "Leben" ist zur Zeit wegen Umbau geschlossen. Viel zum Ausprobieren und "Verstehen" gibt es dort nicht, und bei manchen Dingen haben wir uns wirklich gefragt, was das soll, weil sie völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden sind und die Kinder (und ich denke nicht nur unsere) damit nichts anfangen können. Die Dinge, die wirklich interessant waren, werden als "Workshops" angeboten - dafür muss man sich aber bei "normalem" Besuch des Museums vorher anmelden und diese auch extra zahlen - wie zum Beispiel den Programmier-Workshop.

Insgesamt haben wir aber viel Spaß gehabt, im Bett waren wir gegen vier. Und die Jungs hatten heute morgen in der Schule viel zu erzählen...

Ich hätte Euch gerne ein paar Fotos gezeigt, aber meine Kamera macht im Dunkeln nur blöde Bilder... beim nächsten Eintrag gibt's aber auch wieder was zu Gucken!

Samstag, 3. November 2012

Magnum 28.10.2012

Und dann war da ja noch das Konzert, zu dem wir letzten Sonntag Abend gefahren sind (das Wochenende war echt anstrengend :-))

Die Location ist für uns etwas Besonderes, denn in der Kantine in Köln haben der Liebste und ich uns kennengelernt. Wobei das nicht mehr die alte Kantine ist - vor ein paar Jahren sind sie ja von Nippes (ich glaube, das war die Kempener Str.) auf die Neusser Landstr. im Kölner Norden umgezogen.

Halb acht ging's mit der Vorband los - Neon fly. Hatte ich noch nie gehört und werde ich auch nie wieder hören. Wenn sie ein bißchen mehr Spaß auf der Bühne gehabt hätten, hätte das ja sogar ganz nett werden können - aber ehrlich: Die Jungs haben sich einfach ZU ernst genommen und die Musik war auch nicht so der Knaller, das hat es nicht wett gemacht. Ganz schlimm fand ich die vom Sänger angekündigte "Cherry on top": eine Coverversion von Journeys "Seperate ways". Ich mag dieses Lied sehr, aber das war einfach nur schrecklich. Genauso wie der Sound - das Schicksal aller Vorbands. Warum auch immer. Dieses Mal fand ich es sehr extrem. Schade.

Ein Grund mehr, sich auf den Hauptact zu freuen. Eine halbe Stunde wurde umgebaut. Dann kamen "Mighty Magnum" (warum sie so genannt werden, weiß ich nicht) auf die Bühne. Bob Catleys' Stimme fand ich immer gut, ich hatte ihn aber noch nie gesehen und war ziemlich überrascht, dass er schon "so alt" (geb. 1947) ist und auch seine Statur nicht unbedingt eine solche Stimme vermuten läßt.

Der Sound war jetzt deutlich besser, regelrecht bombastisch. Aber mein Mann und ich waren uns schnell einig: Mehr als drei - vier Lieder brauchen wir nicht, dann reicht es eigentlich. Irgendwie hatten wir beide das Gefühl, in jedem Song steckt eine Botschaft, die sie unbedingt rüber bringen wollen. Wenn jemand "mit erhobenem Zeigefinger" auf der Bühne steht, mag man auch nicht mehr Zugucken. Insofern passte die Vorband zur Hauptband. Insgesamt war die Stimmung aber gut - es war genug Platz zum Tanzen (das Konzert war nicht ausverkauft), was wir dann auch genutzt haben.

Fazit: Wir sind nicht die großen Fans der Band, mögen aber ihre Musik eigentlich gerne und wollten sie einfach mal live sehen, wenn sie schon in der Nähe spielen. Trotzdem hatten wir uns mehr davon versprochen. Das war das unser erstes und jetzt wohl auch letztes Magnum-Konzert.