Donnerstag, 31. Dezember 2015

Guten Rutsch!

Hattet Ihr auch so eine "warme Weihnacht"?























16 Grad und alles grün ist nicht wirklich weihnachtlich... finde ich.



















Aber wenn's vom Himmel nicht schneien will, dann mache ich mir die Schneeflocken ganz einfach selber... ätsch.

Bedanken möchte ich mich für die Kommentare zur Sophie. Ich habe mich gefreut, dass sie Euch auch gefällt.

Auch wenn ich lange nichts geschrieben habe, möchte ich Euch wenigstens an diesem letzten Tag im Jahr noch einen guten Rutsch und nur das Beste für 2016 wünschen.

Wir lesen uns im nächsten Jahr!


Donnerstag, 20. August 2015

Sophie

Yeah, geschafft.

Bei der Sophie bin ich zum Lemming geworden. Und jetzt ist der Lemming fertig.


















Und die ist nur für mich. Weil ich beim Campen IMMER abends draußen friere, wollte ich unbedingt eine große warme Decke haben. Da kam mir Miss Sophie gerade recht.

Jetzt kann ich sogar "glampen". Und wenn ich ganz lieb bin, lasse ich meine Kinder mit unter die Decke. Und meinen Liebsten (haha - ist ihm eh zu warm).

Auch ohne die letzten Reihen misst Sophie 1,80 x 1,80 m.

"Mama, ich helfe Dir", sagte Kind 4 und kletterte auf das halbfertige Baumhaus. Aber irgendwie hat das auch nicht wirklich geklappt.



















Hier in "klein", da passte sie noch auf's Bild.



















Die abenteuerliche Randgestaltung kam übrigens dadurch zustande, dass mir die Wolle ausgegangen war, ich sie nicht nachbestellen konnte und ich nur mit Zusammenkratzen aller beigen Reste den Schmetterlingsrand noch hinbekommen habe. Dafür musste ich teilweise drei Knäuel zusammen verhäkeln, um auf die Dicke des Garns zu kommen. Farblich fällt es wirklich kaum auf, ich bin auf diesem Wege einige "Altlasten" losgeworden, die ich für Kleidung nicht benutzt hätte.

Aber so als Gesamtbild gefällt mir der Rand ganz gut. Ich hätte gerne noch mehr beige dabei gehabt.

Darf ich damit eigentlich zu RUMS? Ich denke schon, ist ja für mich.

Schönen Donnerstag noch, Euch da draußen!

Mittwoch, 19. August 2015

Flohmarkt letztes Wochenende in der Rheinaue

Danke, danke, danke - da habt Ihr uns ja wirklich feste die Daumen gedrückt... es hat nur einmal kurz geschauert, ansonsten ist es trocken geblieben.

Vor allem, weil es die nächsten drei Tage bei uns so aussah:


















Dauerregen bis gestern!


Am Samstag um halb fünf haben wir uns mit Hänger und kaputtem Auto... (haha - mal wieder typisch für unsere Familie: kommt der Liebste am Freitag, also einen Tag vor dem Flohmarkt, heim mit den Worten, "Schatzi, wir haben keinen 1. und 2. Gang mehr..." )

Ach, wer braucht die denn??? Wir können am Berg und mit Hänger auch im 3. Gang anfahren... (Achtung: Ironie). Aber irgendwie sind wir hingekommen. Und auch wieder zurück.

Aber mal der Reihe nach.

Um halb fünf haben wir uns also auf den Weg Richtung Bonn begeben. Die erste Zitterpartie: Schaffen wir das mit dem Auto???

Dort angekommen war natürlich noch alles dunkel. Ups, das hatten wir nicht bedacht, Taschenlampe wäre ganz gut gewesen. Einen Parkplatz hatten wir nahe des "Eingangs" gefunden, wir brauchten also nur den Hänger abkoppeln und über die Straße schieben. Und unseren Platz finden. Im Dunklen. Aber da waren ja schon viele, viele hilfsbereite Menschen unterwegs, die ein Licht dabei hatten, so dass wir den Stellplatz dann doch ausfindig machen konnten. (Und ehrlich gesagt, so ganz blöd sind wir ja auch nicht, wir hatten ein paar Tage vorher schon nachgeschaut, wo es ungefähr ist. Die Platznummern stehen da ja ganzjährig auf den Wegen.)

Im Dunklen konnte ich erstmal nicht, dann habe ich irgendwie vergessen, beim Aufbau mal ein Foto zu machen. Denn das war für mich schon die zweite Zitterpartie: Wie aufbauen? Kriegen wir alles unter? Das hatte ich vorher nicht ausprobiert  :-)

Hier kurz vor der "offziellen" Eröffnung gegen acht Uhr. Himmel, wieviel Krempel sich bei vier Kindern so ansammelt... Ist ja nicht so, dass ich nicht immer wieder aussortiert habe, viel verschenkt und schon auf anderen Basaren verkauft habe... Ich habe den Dachboden nicht mal zur Hälfte aufgeräumt dafür. Sicher versteckt sich da auch noch das ein oder andere Schätzchen.


















Dritte Zitterpartie: Kauft überhapt jemand etwas? Wieviel müssen wir wieder mit nach Hause nehmen?

Aber bereits vor acht waren Einige unterwegs, die auf Schnäppchen aus waren, und da konnten wir schon ein paar Teilchen verkaufen. Der Platz neben uns war zwar vermietet, ist aber leer geblieben. Wahrscheinlich hat denjenigen die Wettervorhersage abgeschreckt. Das fand ich persönlich sehr angenehm, wir hatten viel Platz...
















Immer den Blick auch nach oben gerichtet, denn zeitweise sah es mal so aus:


















Kind 3 und 4 haben sich zwischendurch immer mal wieder verabschiedet, um bummeln zu gehen. Außer unserem Standplatz und einmal die Toilette habe ich selber leider nicht viel vom Flohmarkt mitbekommen. Aber wir wollten ja auch was loswerden und nicht wieder genauso viel mit nach Hause nehmen  :-)  Wir hatten das Rundumsorglos-Essenspaket dabei, genauso wie Kaffee und viel Wasser. Und ganz wichtig für so einen Tag: Gute Laune.

Spannend wurde es, wenn Kind 4 plötzlich Spielsachen von sich auf dem Tisch entdeckt hat, mit denen er seit Jahren nicht mehr gespielt und die er ja auch selber irgendwann aussortiert hat. Plötzlich wollte er sie doch nicht mehr hergeben. Das waren die Momente, an denen ich es bereut habe, die Kinder mitgenommen zu haben. Diese Momente fand ich persönlich die anstrengendsten vom ganzen Tag, alle anderen Leute haben sich wahrscheinlich köstlich darüber amüsiert.

Gegen drei kamen Tochterkind 1 nebst Freund vorbei. Die beiden haben uns noch tatkräftig unterstützt. Vor allem als es um viertel vor vier ans Aufräumen ging.  Danke dafür Ihr Zwei!

Um sechs waren wir total erschöpft wieder zu Hause. Wir haben nur noch den Hänger in die Garage geschoben und uns dann über die Einnahmen gefreut.

Einen Tag später fragte ein Bekannter meinen Mann, ob wir denn Erfolg gehabt hätten. Damit meinte er mit Sicherheit den finanziellen Erfolg.

Wir haben diese Frage für uns so beantwortet:

Wir haben jetzt einen teilweise aufgeräumten Dachboden.
Dieser ist leerer als vorher.
Wir hatten zwar eine Menge Arbeit (in erster Linie ich) im Vorfeld und natürlich auch im Nachhinein, aber wir hatten an dem Tag selber eine Menge Spaß. OK, mal abgesehen von den Diskussionen mit Kind 4.
Wir sind vielen netten Menschen begegnet und haben vielleicht einige glücklich gemacht.
Wir sind selber glücklich darüber, dass einige Dinge, die wir nicht mehr brauchen können, woanders noch gerne genutzt werden.
Wir sind mit sieben Kisten weniger wieder nach Hause gefahren.
Und wir haben sogar ein wenig Geld dabei verdient.

Also war es ein voller Erfolg!

Für einige Flohmarkthasen unter Euch ist das wahrscheinlich nichts Besonderes, für uns aber eine ganz neue Erfahrung.

Die dicke Diva war inzwischen in der Werkstatt und der große Hänger ist ausgeladen und zurückgegeben. Einem erneuten Flohmarkt steht nichts mehr im Wege, denn der Rest passt in unseren eigenen kleinen Hänger und das Auto kann wieder schalten. Ich habe uns auch direkt angemeldet, allerdings nicht in Bonn, sondern beim örtlichen Kinderflohmarkt, der zeitgleich mit dem in der Rheinaue stattfindet. Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht noch weitere Kisten leer bekäme...

Wen es interessiert: Der nächste und ich glaube letzte Flohmarkt für dieses Jahr in der Rheinaue findet am 19. September statt.


Freitag, 14. August 2015

12v12 im August 2015

Hallo Ihr Lieben,

meine 12 kommen zwar erst am 14., aber ich habe immerhin dran gedacht, Bilder zu machen. Also quäle ich Euch auch noch damit :-)

Die Sonne wollte vorgestern nicht so recht:



















Hier sind ja nun die Ferien schon wieder zu Ende. Kind 4 hatte einen Tag länger frei, weil er praktisch neu eingeschult wird - in die fünfte Klasse. Deshalb war er Montag und Dienstag noch mit Papa unterwegs.

Und Mama darf als Belohnung dafür, dass sie sich ab Mittwoch Urlaub genommen hat, die Campingreste beseitigen:



















Und Wäscheberge bezwingen - grrrhhh:



















Das hier wäre dran gewesen:



















Das ist mir definitiv zu warm. Statt dessen habe ich zwischendurch immer mal wieder am kleinen feinen neuen Projekt weitergemacht:



















Gegen Mittag bin ich ins Dörfchen gefahren, um für Kind 1 etwas in der Bank zu erledigen. Dort war ich schneller fertig als ich gedacht habe. So konnte ich noch die Bücherei plündern und mich danach mit Kind 3 im örtlichen Heimwerkermarkt treffen.



















Um Eins im Ort: Immer Stau! Normalerweise versuche ich, diese Zeit zu meiden, ging aber am Mittwoch eben nicht anders.



















Nach dem Mittagessen hat sich Kind 4 auf seinen ersten Schultag vorbereitet:



















Wir haben Bücher eingebunden:



















Und abends den Anhänger vom Nachbarn geholt:


















Denn am Samstag geht es für uns hier hin (ich werde berichten).


Ich habe Kind 3 auf der Baustelle besucht:


















Da sollte ja mal ein Baumhaus hin, aber die Bäume hat der Sturm an Ostern geholt. Jetzt wird es ein Haus auf Stelzen! (Haus? Das wird eine Festung!!!)

Und dabei dieses kleine Kerlchen gefunden:


















Bei Caro gibt es schon ganz viele 12v12, und ich bin echt gespannt wie ein Flitzebogen, ob noch jemand später dran ist als ich.

Danke für's Schauen - ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und drückt mir für morgen mal die Daumen, damit es trocken bleibt.

Samstag, 1. August 2015

Blue Moon

Habt Ihr gestern Abend auch diesen wunderbaren Mondaufgang gesehen?

Einen "Blue Moon". Dabei war er gar nicht blau...



















Wir saßen gemütlich mit Freunden im Biergarten mit Blick auf den Drachenfels als mein Liebster mich gegen zwanzig vor zehn anstubste (ich saß mit dem Rücken zum Wasser). Um uns herum zückten auch andere Leute die Knippse und kaum einer hat noch geredet.









































































Eine halbe Stunde haben wir uns nur den Mond angeschaut....
























Dieses Bild ist kurz nach 22 Uhr entstanden.

Genießt das Wochenende Ihr alle da draußen!


Donnerstag, 30. Juli 2015

Häkeljacke

und die geht wieder zu RUMS.























Schon lange schlawenzele ich um so ein Jäckchen herum. Am 8. März habe ich sie endlich in Angriff genommen.























Der Rücken beult leider ein wenig (die kleine Falte auf dem Bild), weil der Mittelteil doch recht "schwer" ist - das ist leider nicht ganz so schön geworden. Ich muss vorne immer mal wieder ein wenig zurechtziehen, damit es hinten glatt ist. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden damit.

 






















Fertig geworden ist sie schon im April. Die Fotos sind aber von vorletzter Woche.

(Anleitung aus ONLINE Ausgabe 27 - Frühjahr/Sommer 2012), gehäkelt mit Wollbutt "Samira"

Donnerstag, 23. Juli 2015

Häcktop Nr. 2

Hier mein zweites von fünf und mein allerliebstes:























 Und damit  -  tadaaa - für mich eine Premiere -


















verlinke ich mich zu RUMS.


Montag, 13. Juli 2015

12v12 im Juli 2015

Ich bin einen Tag zu spät - warum, erfahrt Ihr weiter unten.



Erstmal alles "abarbeiten", was ich in der Woche nicht geschafft habe - allerdings ist das hier schönes Arbeiten: Mails von Freunden beantworten.



















Kuchen backen - Zitronenkuchen hatten die Pänz sich gewünscht.



















Dann lange und ausgiebig duschen - das schaffe ich in der Woche auch nie - da heißt es zackzack...



















Die nächsten Teile der Sophie ausdrucken...



















Singing in the rain....



















Flohmarkt im Regen - es war insgesamt aber ziemlich enttäuschend, auch unabhängig vom Wetter: Viel zu viele gewerbliche Stände.



















Gekauft habe ich nur diesen riesigen Hortensienbusch - endlich etwas für meine leere Ecke unter dem Küchenfenster (die Schnecken hatten die Blumen, die Kind 3 dort gepflanzt hatte, völlig kahl gefressen).



















Es regnet immer noch - also noch eine Runde Sophie.



















Und ein wenig fremde Luft schnuppern...



















Abends hört es auf zu regnen, die Pänz stürmen in den Garten.
























Wir verziehen uns hier hin. Und bleiben ein ganzes Weilchen, denn wir brauchen beide morgen (heute) nicht früh aufstehen.




















Allerdings hat es sich so abgekühlt, dass ich eher das Gefühl habe, wir testen den Strandkorb auf Wintertauglichkeit. Na, gut - ICH. Der Liebste ist da schmerzfreier.

Das war's von mir vom 12. Juli. Mehr gibt es bei Caro.

Habt eine schöne Woche!

Donnerstag, 9. Juli 2015

Häcktop

Manchmal laufe ich den Trends ein wenig hinterher, manchmal laufen sie auch irgendwie an mir vorbei. Dann passiert es mir aber auch, dass ich ein ganz bestimmtes Teil suche, es nicht finde, es mir selber "bastele" und ein halbes Jahr später sieht man genau dieses Teil überall.

Nichts desto Trotz - Trendsetter werde ich bestimmt nie.

Ende März hatte ich mich aufgerafft, meinen Kleiderschrank aufzuräumen, und bin auf ein paar Leichen in Form einiger Spaghettiträgertops gestoßen. Da das Häcktop schon lange auf meiner imaginären Liste steht, habe ich einfach drauf los gehäkelt - tot waren die Tops ja sowieso schon. Wenn es ein Teil für die Tonne geworden wäre, wäre es auch nicht weiter schlimm gewesen.

Man häkele sich also einen Kragen:



















 Nimmt ein Top dazu:
 

















Und füge beides zusammen:


















Gerade eben ist mein 5. Häcktop fertig geworden (ja ich weiß, wenn mir etwas gefällt, neige ich zu Übertreibungen), aber Totgeglaubte leben länger, oder?

Und es macht wirklich Spaß, die Dinger zu häkeln, auch wenn ich drei Jahre zu spät bin.

Wer eine Anleitung braucht, findet diese hier.

Uschi (Klasse-Kleckse) hat schon 2012 ein tolles Tutorial geschrieben, wie man den Kragen an ein gekauftes Top näht.

Bei Spaghettiträgern ist es ganz simpel: Träger abschneiden, inneren Rand an die Ausschnittkanten nähen - fertig.

Montag, 6. Juli 2015

The day after

Eiskalt erwischt hat es uns gestern:

















 
Das ist ein Eisklumpen in meiner Hand!

Die Kinder haben es sich nicht nehmen lassen, ein paar der Hagel"bälle" von der Wiese zu sammeln, nachdem der Spuk vorbei war:



















Die sind schon 20 Minuten alt, ich möchte gar nicht wissen, wie groß die am Anfang waren.


















Und es waren nicht nur ein paar von diesen Monsterteilen:


















Der nächste Baum ist dann auch fällig:


















Bisher hatten wir immer Glück bei Unwettern, aber Ostern hat der Sturm ja die ersten beiden Bäume umgeweht und jetzt das. Puh.

Bilanz:
beide Autos zerbeult
zwei Löcher in der Hauswand
der nächste Baum muss gefällt werden
zerfetzter "Pool" (das war ein größeres Planschbecken)
der Strandkorb ist über die Terrasse "gewandert" (nichts schlimmes - da musste ich sogar mal lachen in all dem Chaos - als hätte er Beine bekommen)
ich habe meine Kinder noch NIE so panisch erlebt

Unser Dach haben wir noch nicht komplett gesichtet, von außen sieht es bis auf einen Ziegel ok aus.

Den Wohnwagen hatten wir mit einem Verhüterli überzogen - das hat einen großen Riss, da müssen wir auch noch genauer nachschauen.

Und trotzdem Glück gehabt:
unsere großen Dachfenster sind heil geblieben
die Autoscheiben ebenfalls, mit den Beulen kann ich mich irgendwie arrangieren
es sind keine Ziegel vom Dach gefallen
die große Tanne vor unserem Haus ist stehengeblieben, auch wenn sie kurzzeitig mal waagerecht lag

Denn keine 30 Meter weiter entfernt sind bei unseren Nachbarn rechts und links Autoscheiben sowie Dachfenster und Solaranlagen eingeschlagen worden,  Rolläden sehen aus, wie mit der Schrotflinte durchlöchert und bei einem Nachbarn hängt die Dachrinne schräg am Haus.

Ich bin nachmittags bei meiner Freundin gewesen und 10 Minuten vor Ausbruch des Unwetters nach Hause gekommen. Meine Freundin hat es auch heftig getroffen, mit zwei komplett kaputten Autos (Scheiben, Spiegel und Beulen überall, sowie zerfetzte Rolläden). Es war ein schöner Nachmittag bei ihr, aber irgendwann bin ich unruhig geworden und wollte heim. Innere Eingebung? Ich bin so froh und dankbar, dass niemandem etwas passiert ist und ich nicht in dieses Unwetter reingefahren bin.