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Samstag, 4. Mai 2019

Urlaub 2019 - Kroatien

In den Osterferien waren wir unterwegs - dieses Jahr hat es uns zur Abwechslung mal in den Süden gezogen. Das ist bei mir auch nur im Frühjahr und Herbst möglich, da ich Weißbrot im Sommer sofort verbrenne. Und Sonnencreme vertrage ich als Allergiker auch nicht (habe schon mit diversen unangenehmen Folgen alles mögliche ausprobiert)...

Eigentlich nehme ich mir nach jedem Urlaub vor, einen Reisebericht zu schreiben. Bisher habe ich das noch nicht geschafft. Aber dieses Mal...

Hier also Tag 1 - 4 unserer Rundreise durch Kroatien:


Freitag, 12. April 2019 - Tag 1

Vormittags haben mein Mann und ich den Wohnwagen gepackt und gepackt und gepackt. Kind 3 und 4 hatten noch bis 14:30 Uhr Schule. Erst dann konnten wie die Fahrräder auf's Auto machen. Wir haben uns eine Pizza bestellt und zusammen mit meiner Mama, die, während wir unterwegs sind, auch die diversen weiteren Mitbewohner betüddelt, gemütlich gegessen. Zwei Stunden später ging es dann tatsächlich los.

Allerdings sind wir nicht wirklich weit gekommen, aber die ersten 250 von ca. 1.300 km waren geschafft (geplant hatten wir 400 km für den ersten Tag). Wir haben uns bis kurz hinter Frankfurt durch den ein oder anderen Stau gequält (oh - wollen die anderen Leute etwa auch Urlaub machen...?) und uns dann einen Campingplatz zum Übernachten gesucht.

Und dann.... hat es geschneit! Nach dem Essen haben wir uns die Zeit vor dem Schlafengehen mit Spielen vertrieben, um uns gegen halb zehn schön warm eingemuckelt in die Betten zu kuscheln.


Samstag, 13. April 2019 - Tag 2

Beim Kaffeemachen am nächsten Morgen habe ich gemerkt, dass der Stöpsel von unserem Wassertank undicht ist. Gut dreiviertel unseres Wassers war bereits futsch. Gott sei Dank ist es aber nach unten weggetropft und nicht in den Wohnwagen gelaufen. Doof das, aber nicht weiter tragisch, wir wollten dieses Mal ja nicht die Pampa durchqueren, wo wir auf unser Wasser angewiesen sind. Fließend Wasser im Wohnwagen ist zwar schön, aber es geht auch ohne. Die Toilettenspülung fiel dann auch noch fast zeitgleich aus... ok... also noch ein paar Flaschen zum Nachspülen aufgefüllt, den Wowa wieder reisefertig gemacht und gegen 10 Uhr ging es dann wieder auf die Autobahn.

Unterwegs hat es dann immer mal wieder geschneit und wir waren froh, dass die Heizung im Auto gut funktioniert! Kurz vor der Grenze haben wir die Vignetten für Österreich und Slowenien gekauft.

Übernachtet und zu Abend gegessen haben wir auf einem sehr netten Platz in Oberösterreich südlich von Wels.


Sonntag, 14. April 2019 - Tag 3

Über Graz und Maribor in Slowenien haben wir am 3. Tag nach einer Tagesetappe von ca. 460 km unser erstes Ziel, den Plitwitzer Nationalpark, erreicht.

Zwischendurch haben wir in Slunj haltgemacht.

















Slunj liegt auf dem dem Weg zwischen Karlovac und den Plitwitzer Seen und ist eine kleines völlig von Wasser und Wasserfällen umgebenes malerisches Städtchen mit einer Wassermühle.

Auf dem Weg dorthin haben sich Regen und Schnee immer wieder abgewechselt. Unser ausgewählter Platz für die nächsten zwei Nächte war entsprechend matschig (nachts Schnee und teilweise Frost, tagsüber Tauwetter). Und als ob ein kaputter Tankstöpsel und ein defekte Toilettenspülung noch nicht genug wäre, ist bei der Leerung des Toilettentanks auch noch die Verschlussklappe abgebrochen. Wir konnten die Toilette also gar nicht mehr benutzen und mussten nachts bei dem fiesen Wetter die Toilette des Campingplatzes aufsuchen! Das war jetzt richtig blöd - vor allem für mich. Grrrr.....


Montag, 15. April 2019 - Tag 4

Am Montag Morgen war es noch so kalt, dass ich um 6 Uhr erstmal die Heizung im Wohnwagen angeschmissen habe, um mich dann nochmal für eineinhalb Stunden ins Bettchen zu kuscheln. Nachdem es in der Wohndose einigermaßen warm war, haben wir die Jungs geweckt und gemütlich gefrühstückt.

Vom Platz aus fährt täglich ein kostenloser Shuttlebus um 10.30 Uhr zum Park hin und um 17.30 Uhr zurück. Damit kann man sich die recht teuren Parkplatzgebühren am Eingang des Parks sparen. Außerdem konnten wir so unser Gespann angekoppelt stehen lassen und uns einiges an Arbeit sparen.

Gegen elf waren wir endlich da. Nach anfänglich dickem Nebel wurde es nach und nach klarer und ab und zu kam sogar die Sonne raus. Für mich war der Plitwitzer Nationalpark, der seit 1979 zu Recht zum Unesco-Welterbe erkoren wurde, einer der Höhepunkte unserer Rundreise.

Hier ein paar Eindrücke:










Mittwoch, 19. August 2015

Flohmarkt letztes Wochenende in der Rheinaue

Danke, danke, danke - da habt Ihr uns ja wirklich feste die Daumen gedrückt... es hat nur einmal kurz geschauert, ansonsten ist es trocken geblieben.

Vor allem, weil es die nächsten drei Tage bei uns so aussah:


















Dauerregen bis gestern!


Am Samstag um halb fünf haben wir uns mit Hänger und kaputtem Auto... (haha - mal wieder typisch für unsere Familie: kommt der Liebste am Freitag, also einen Tag vor dem Flohmarkt, heim mit den Worten, "Schatzi, wir haben keinen 1. und 2. Gang mehr..." )

Ach, wer braucht die denn??? Wir können am Berg und mit Hänger auch im 3. Gang anfahren... (Achtung: Ironie). Aber irgendwie sind wir hingekommen. Und auch wieder zurück.

Aber mal der Reihe nach.

Um halb fünf haben wir uns also auf den Weg Richtung Bonn begeben. Die erste Zitterpartie: Schaffen wir das mit dem Auto???

Dort angekommen war natürlich noch alles dunkel. Ups, das hatten wir nicht bedacht, Taschenlampe wäre ganz gut gewesen. Einen Parkplatz hatten wir nahe des "Eingangs" gefunden, wir brauchten also nur den Hänger abkoppeln und über die Straße schieben. Und unseren Platz finden. Im Dunklen. Aber da waren ja schon viele, viele hilfsbereite Menschen unterwegs, die ein Licht dabei hatten, so dass wir den Stellplatz dann doch ausfindig machen konnten. (Und ehrlich gesagt, so ganz blöd sind wir ja auch nicht, wir hatten ein paar Tage vorher schon nachgeschaut, wo es ungefähr ist. Die Platznummern stehen da ja ganzjährig auf den Wegen.)

Im Dunklen konnte ich erstmal nicht, dann habe ich irgendwie vergessen, beim Aufbau mal ein Foto zu machen. Denn das war für mich schon die zweite Zitterpartie: Wie aufbauen? Kriegen wir alles unter? Das hatte ich vorher nicht ausprobiert  :-)

Hier kurz vor der "offziellen" Eröffnung gegen acht Uhr. Himmel, wieviel Krempel sich bei vier Kindern so ansammelt... Ist ja nicht so, dass ich nicht immer wieder aussortiert habe, viel verschenkt und schon auf anderen Basaren verkauft habe... Ich habe den Dachboden nicht mal zur Hälfte aufgeräumt dafür. Sicher versteckt sich da auch noch das ein oder andere Schätzchen.


















Dritte Zitterpartie: Kauft überhapt jemand etwas? Wieviel müssen wir wieder mit nach Hause nehmen?

Aber bereits vor acht waren Einige unterwegs, die auf Schnäppchen aus waren, und da konnten wir schon ein paar Teilchen verkaufen. Der Platz neben uns war zwar vermietet, ist aber leer geblieben. Wahrscheinlich hat denjenigen die Wettervorhersage abgeschreckt. Das fand ich persönlich sehr angenehm, wir hatten viel Platz...
















Immer den Blick auch nach oben gerichtet, denn zeitweise sah es mal so aus:


















Kind 3 und 4 haben sich zwischendurch immer mal wieder verabschiedet, um bummeln zu gehen. Außer unserem Standplatz und einmal die Toilette habe ich selber leider nicht viel vom Flohmarkt mitbekommen. Aber wir wollten ja auch was loswerden und nicht wieder genauso viel mit nach Hause nehmen  :-)  Wir hatten das Rundumsorglos-Essenspaket dabei, genauso wie Kaffee und viel Wasser. Und ganz wichtig für so einen Tag: Gute Laune.

Spannend wurde es, wenn Kind 4 plötzlich Spielsachen von sich auf dem Tisch entdeckt hat, mit denen er seit Jahren nicht mehr gespielt und die er ja auch selber irgendwann aussortiert hat. Plötzlich wollte er sie doch nicht mehr hergeben. Das waren die Momente, an denen ich es bereut habe, die Kinder mitgenommen zu haben. Diese Momente fand ich persönlich die anstrengendsten vom ganzen Tag, alle anderen Leute haben sich wahrscheinlich köstlich darüber amüsiert.

Gegen drei kamen Tochterkind 1 nebst Freund vorbei. Die beiden haben uns noch tatkräftig unterstützt. Vor allem als es um viertel vor vier ans Aufräumen ging.  Danke dafür Ihr Zwei!

Um sechs waren wir total erschöpft wieder zu Hause. Wir haben nur noch den Hänger in die Garage geschoben und uns dann über die Einnahmen gefreut.

Einen Tag später fragte ein Bekannter meinen Mann, ob wir denn Erfolg gehabt hätten. Damit meinte er mit Sicherheit den finanziellen Erfolg.

Wir haben diese Frage für uns so beantwortet:

Wir haben jetzt einen teilweise aufgeräumten Dachboden.
Dieser ist leerer als vorher.
Wir hatten zwar eine Menge Arbeit (in erster Linie ich) im Vorfeld und natürlich auch im Nachhinein, aber wir hatten an dem Tag selber eine Menge Spaß. OK, mal abgesehen von den Diskussionen mit Kind 4.
Wir sind vielen netten Menschen begegnet und haben vielleicht einige glücklich gemacht.
Wir sind selber glücklich darüber, dass einige Dinge, die wir nicht mehr brauchen können, woanders noch gerne genutzt werden.
Wir sind mit sieben Kisten weniger wieder nach Hause gefahren.
Und wir haben sogar ein wenig Geld dabei verdient.

Also war es ein voller Erfolg!

Für einige Flohmarkthasen unter Euch ist das wahrscheinlich nichts Besonderes, für uns aber eine ganz neue Erfahrung.

Die dicke Diva war inzwischen in der Werkstatt und der große Hänger ist ausgeladen und zurückgegeben. Einem erneuten Flohmarkt steht nichts mehr im Wege, denn der Rest passt in unseren eigenen kleinen Hänger und das Auto kann wieder schalten. Ich habe uns auch direkt angemeldet, allerdings nicht in Bonn, sondern beim örtlichen Kinderflohmarkt, der zeitgleich mit dem in der Rheinaue stattfindet. Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht noch weitere Kisten leer bekäme...

Wen es interessiert: Der nächste und ich glaube letzte Flohmarkt für dieses Jahr in der Rheinaue findet am 19. September statt.


Dienstag, 7. April 2015

Don't "Like me", don't "Follow me"

denn wo wir sind, herrscht Chaos...

Hallo Ihr lieben Blogger da draußen!

Ich hoffe, Ihr hattet alle ein schönes, ruhiges, gesundes, gemütliches Osterfest.

Ursprünglich wollten WIR zu Ostern nach Hamburg fahren und meinen Schwiegervater besuchen. Aber erstes kommt es anders, zweitens als man denkt.

Ostersonntag kamen stattdessen Kind 1 und 2 zu Besuch. Ja - mitlerweile sind die beiden Großen ausgezogen. Die ganz Große wegen Ihrer Ausbildungsstelle und die zweite Große wegen der Schule. Das Abi steht vor der Tür, in der "neuen" Schule passte so einiges besser. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kurzerhand haben wir umgeplant, und uns spontan entschlossen, alle zusammen am Montag ins Phantasialand zu fahren. Das sollte ein richtig schöner Familienausflug werden. Kommt ja echt nicht mehr häufig vor.

Die beiden Partybienen haben wir am Montag sehr früh aus dem Bett geworfen, so dass wir gegen halb zehn in Brühl waren. Es war noch a...kalt und windig. Aber die Laune gut, und wir hatten unseren Spaß. Die Jungs wollten als erstes River Quest testen. Mein Einwurf, doch nichts zu Beginn zu machen, wo man bei der Kälte nass wird, wurde ignoriert (grmpf). Sie sind auch tatsächlich einigermaßen trocken geblieben.

Und Chiapas lockte... und lockte und lockte. Kind 2 hat sich bereit erklärt, mit den Jungs diese Bahn zu testen. Wir Eltern waren ja sowieso nur Gepäckträger und Kleiderständer. Kind 1 hatte auch keine Lust und ist bei uns geblieben. Kaum sahen wir die drei dann am Ausgang, wurde plötzlich alles ruhig. Es hat eine Weile gedauert, bis wir registriert haben, dass der komplette Strom ausgefallen war! Kind 4 war klatschnass und die Personentrockner funktionierten natürlich auch nicht.

Nach und nach haben wir mitbekommen, dass es am Sonntag schon einmal einen Ausfall gab und dass es ca. eine Stunde gedauert hat, bis der Strom wiederkam. Wir sind daraufhin ins Info-Center gelaufen, um unseres Karten zu tauschen und die Zeit so zu überbrücken. In der Schlange vor uns stand eine Familie, die mit einer Mitarbeiterin diskutierte, wo sie hin müssen, da sie schon von einem Stand zum nächsten geschickt wurden. Diese Dame habe ich ebenfalls angesprochen, dass wir uns überlegen, Heim zu fahren, weil der Kleine ja von oben bis unten nass war und inzwischen schon völlig durchgefroren war. Die Mitarbeiterin hat uns kurzerhand mit in die Kleiderkammer genommen, wo Kind 4 eine trockene Hose bekam und wir seine Jeans zum Trocknen da lassen konnten. Super und total nett.

Kurz darauf kam der Strom wieder. Wir Großen wollten uns um viertel vor drei die Eislaufshow ansehen, so dass es vorher ganz gut passte, wenn wir von Berlin zurück nach Afrika laufen, wo die Pänz die schwarze Schlange bezwingen wollten. Zuerst gab es aber einen heißen Kaffee für uns Große und heißen Kakao für die Kinder. Allerdings war der durch den Stromausfall nur noch pipiwarm.

Talokan stand vor der Show auch noch auf dem Programm. Denn damit durfte jetzt auch Kind 4 offiziell fahren. Aber erstmal die Black Mamba. Wir haben die Kinder am Schlangenanfang/Eingang entlassen und mein Mann und ich sind über die Brücke, wo man einen Teil der Schlange sehen kann, Richtung Ausgang geschlendert. Und haben geschaut, ob wir die Vier in der Mamba sehen. Haben wir aber leider nicht. Dafür die Kinder uns, sie wussten also, wo sie uns finden. Und kaum waren sie nach der Fahrt bei uns, fiel zum zweiten Mal der Strom aus!!!

Zweimal Stromausfall und immer dann, wenn die Kinder gerade gefahren und zurück bei uns waren! Was haben die gemacht?!?  :-)

Danach haben wir kapituliert, Kind vier war zwar trocken, aber dadurch, dass man nirgendwo reinkam, um sich mal aufzuwärmen, war uns allen eiskalt. Wer wusste denn schon, wie lange das beim zweiten Mal dauert...? Schnell die Hosen getauscht und dann ab durch die Tür, bevor die Schlangen an den Kassen zu lang wurden.

Zur Krönung waren wir Trost-Eis-Essen - in dicken Jacken in der Eisdiele. Die Leute müssen gedacht haben, dass wir komplett durchgeknallt sind... Aber die Jungs waren natürlich entsprechend traurig, die Mädels haben es gelassen hingenommen.

Gefunden habe ich dazu heute morgen das hier.

Und was seit Januar sonst noch so passiert ist, erfahrt Ihr in der nächsten Maus - ähm, im nächsten Post.

Dann wieder mit Foto. Gestern haben wir nur Quatschbilder für's Familienalbum gemacht. Übereinandergestapelte Kinder im Trockner halt...


Freitag, 13. September 2013

Nachgereicht: Geburtstag

Mein Geburtstag ist dieses Jahr seit langem mal wieder in die Sommerferien gefallen. Deshalb habe ich nicht gefeiert, sondern den Tag mit der ganzen Familie hier verbracht. Die Wartezeiten haben der Liebste und ich uns mit Kaffee und Kuchen (Tochterkind 1 hat einen Tag vorher Cupckes gebacken - von wem hat sie dieses Gen???) versüßt. Geregnet hat es auch nicht, mittags kam die Sonne durch, und es war insgesamt ein sehr schöner Tag.



























































































Dummerweise war nach ein paar Fotos mein Akku leer... heul! Deshalb hier nur einige wenige Impressionen...

Samstag, 7. September 2013

Urlaubsimpressionen

Letzte Ferienwoche, nochmal den Sommer genießen...






























































































































































 





















































































Schön war's.

Jetzt hat uns der Alltag wieder....

Montag, 5. November 2012

Lange Nacht der Kölner Museen

Am Samstag sind wir mit den beiden Jungs gegen halb vier Richtung Köln gefahren, haben das Auto am Odysseum stehen gelassen und sind in die Bahn Richtung Neumarkt gestiegen.

Dort konnte man sich ab 17.00 Uhr das Eintrittsbändchen abholen, wenn man die Tickets so wie wir zu Hause ausgedruckt hatte. Von da aus mussten wir erstmal in den Legoladen, wo für die beiden "Kleinen" paradiesische Zustände herrschten...

Offiziell begann die lange Nacht um 19.00 Uhr, wir hatten also noch viel Zeit. Die erste Station war das Schokoladenmuseum am Rhein. Von der City aus über den Heumarkt noch gut zu Fuß zu erreichen. Nach eineinhalb Stunden im Museum - gut gestärkt mit Schokolade natürlich - haben wir den Shuttle-Bus Richtung Hauptbahnhof genommen. Das zwischendurch Umsteigen war schon das reinste Abenteuer - die Busse so voll, dass ein Umfallen nicht möglich war... wenn man es denn hinein geschafft hatte!

Vom Hauptbahnhof aus ging es mit dem Schienenbus (!) weiter ins Industriebahnmuseum in Nippes. Für die Jungs (auch meinen Liebsten) ein weiteres Paradies: alte Waggons, Loks und Feuerwehrautos, Modellbahn, der alte Rheingold-Waggon, der mit Kerzen beleuchtet wurde, weil innen der Strom ausgefallen war. Das beste war die nächtliche Fahrt mit der Grubenbahn: eigentlich fehlte nur noch ein Troll, der aus dem Gebüsch springt - bei der unwirtlichen Landschaft rund um das Gelände und dem noch relativ vollen Mond war das Ganze ziemlich beeindruckend.

Gegen halb zwölf waren wir wieder am Bahnhof und sind mit der Straßenbahn zum Zoo und von dort mit der Rheinseilbahn auf die andere Seite gefahren. Klasse so eine Nachtfahrt! Und obwohl es doch den ganzen Nachmittag geregnet hatte, war der Abend bzw. die Nacht trocken und klar (und kalt!). Wir hatten eine tolle Aussicht auf die Stadt.

Unsere letzte Station - das Odysseum - haben wir wieder mit einem Shuttle-Bus erreicht. Dort haben wir auch nochmal gut zwei Stunden verbracht, wir Großen mitlerweile müder als die beiden Kleinen. Die hatten dort volles Programm: Vom Astronautentraining, über Flugsimulator bis hin zum Programmieren der Mindstorm-Roboter. Mein Mann und ich waren vom Odysseum aber eher enttäuscht, wir haben die Bereiche Erde und Cyberspace gesehen, der Bereich "Leben" ist zur Zeit wegen Umbau geschlossen. Viel zum Ausprobieren und "Verstehen" gibt es dort nicht, und bei manchen Dingen haben wir uns wirklich gefragt, was das soll, weil sie völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden sind und die Kinder (und ich denke nicht nur unsere) damit nichts anfangen können. Die Dinge, die wirklich interessant waren, werden als "Workshops" angeboten - dafür muss man sich aber bei "normalem" Besuch des Museums vorher anmelden und diese auch extra zahlen - wie zum Beispiel den Programmier-Workshop.

Insgesamt haben wir aber viel Spaß gehabt, im Bett waren wir gegen vier. Und die Jungs hatten heute morgen in der Schule viel zu erzählen...

Ich hätte Euch gerne ein paar Fotos gezeigt, aber meine Kamera macht im Dunkeln nur blöde Bilder... beim nächsten Eintrag gibt's aber auch wieder was zu Gucken!

Freitag, 19. Oktober 2012

Herbstferien

Auch wir haben an einem schönen sonnigen Tag unser Wohnwägelchen gepackt und uns ans Meer verkrümelt...


















...da sah es erstmal so aus:


















Regen, Regen, Regen - und ziemlich stürmisch....


















Die Möwe am Eingang des Campingplatzes hatte ein ziemliches Durchhaltevermögen...
(die war allerdings auch aus Stein)


Aber wir auch!





Diesen Ausblick durfte nur ich genießen....

















Am Ende wurden wir dann mit einem Tag schönster Sonne belohnt:




















Uups!



















Witzig, den Möwen beim Wellenreiten zuzuschauen...



















Auch witzig: Die Jungs werden immer älter, aber der Reiz zu buddeln ist ungebrochen.

Der Kanal ist fertig, Mama
(sieht so aus, als hätten die zwei den ganzen Strand umgegraben)

Traurig ging die Fahrt allerdings zu Ende. Da es ja permanent geregnet hat, mussten wir feststellen, dass der Wohnwagen an einigen Stellen undicht ist. Der Liebste hat ihn gar nicht erst abgespannt und ist - wieder daheim - am nächsten Morgen zu einem Wowadoc gefahren. Der stellte leider nicht nur Bauchweh fest, sondern eine unheilbare Krankheit: die Reparaturkosten übersteigen den Wert um Einiges, so dass es sich nicht mehr lohnt, noch etwas zu investieren. Und dabei wollten wir ihn nochmal richtig fit machen, damit er nächstes Jahr mit uns nach Schottland darf. Aber die Hollandtour war definitiv seine letzte Reise...

Seufz...

Sonntag, 1. Juli 2012

Schloß Burg

Wieder mal ein Ausflug am 1. eines Monats... 

Dieses Mal ins Bergische. Auf Schloß Burg gab es einen Mittalaltermarkt. Ganz nett, aber relativ klein. Ob das wohl am Wetter lag? Wir hatten Glück - es hat nur einmal kurz geregnet.

Erstmal über die Wupper...


...den Berg hoch:


Oben die Aussicht genießen:


Marktimpressionen:


Zum Schluss noch eins der Fenster der Hauskapelle:


Und jetzt gehe ich mit dem Liebsten noch ein wenig feiern - wir haben heute nämlich Hochzeitstag!

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag Abend.